Tragisches Massensterben: Tausende
Fische sind im Neusiedler See verendet
- Sauerstoffmangel als mögliche Ursache angenommen
- Hechte und Zander sind ganz besonders empfindlich

Im Neusiedler See sind tausende tote Fische entdeckt worden, berichtete der ORF Burgenland. Die Todesursache ist vermutlich Sauerstoffmangel, es laufen aber bereits Untersuchungen. Es sei nichts Ungewöhnliches, dass so ein Ereignis nach einem Sturm wie vergangenes Wochenende eintritt, erklärte man seitens des Tourismusbüros Purbach.
Durch stickstoffangereichertes Wasser, das im Schilfgürtel entsteht, würden die Tiere zu wenig Sauerstoff bekommen. Besonders empfindlich seien hierbei Hechte und Zander, Karpfen seien resistenter.
Gefunden wurden die toten Fische laut ORF im Purbacher Seekanal und im Ruster Seekanal. Dort habe die Gewässeraufsicht auch bereits Wasserproben genommen. (apa/red)
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