Lufthansa muss noch einiges klarstellen:
EU-Kommission sieht mehrere offene Punkte
- Inhalte des neuen Lufthansa-Angebots nicht bekannt
- Pröll sieht "klares Signal" an den deutschen Kranich

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Da haben sich zwei Streithähne gefunden. Wer gedacht hat, dass das neue Lufthansa-Angebot den Weg für eine Übernahme der AUA ebnet, wird enttäuscht: Die EU-Kommission, mit deren OK der AUA-Deal steht und fällt, sieht noch einige Klärungsbedarf. "Wir suchen Klarstellungen von Lufthansa", verkündete Jonathan Todd, Sprecher von EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes, ohne nähere Details zu nennen.
Die Lufthansa hatte der EU-Kommission neue Zugeständnisse für die Übernahme der AUA angeboten. Inhalte des neuen Angebots der deutschen Airline sind nicht bekannt. Die EU-Kommission und die Lufthansa stritten zuletzt um bestimmte Strecken und Flugberechtigungen, darunter auf den Linien Wien-Frankfurt und auch Wien-Genf. Die EU-Kommission will auf diesen und anderen Routen sicherstellen, dass ausreichend Wettbewerb herrscht und die Passagiere weiter eine Auswahl von Airlines hätten, ansonsten drohten Preiserhöhungen.
Vizekanzler Finanzminister Josef Pröll betonte, es gebe in Hinblick auf die Wettbewerbsprüfung der EU "ein klares Signal" der Lufthansa, dass diese zu "Konzessionen bereit" sei und dass die deutsche Airline "den Deal will". Er hoffe, dass die EU-Kommission den Deal "in den nächsten Tagen" vor Monatsende genehmigen werde. Das Angebot der Lufthansa endet am 31. Juli. (apa/red)

