Ivanschitz hat einen neuen Arbeitgeber:
Wechsel zum deutschen BL-Aufsteiger Mainz
- 25-Jähriger unterschreibt einen Dreijahresvertrag
- Ablösesumme soll rund 1,5 Millionen Euro betragen

Ex-Teamkapitän Andreas Ivanschitz wechselt von Panathinaikos Athen zum deutschen Bundesliga-Aufsteiger Mainz 05. Er unterschreibt einen Dreijahresvertrag. Die Ablösesumme für den 25-jährigen Mittelfeldspieler soll rund 1,5 Millionen Euro betragen. Ivanschitz hatte zuletzt beim griechischen Spitzenclub Panathinaikos Athen nicht mehr zum Stammpersonal gehört.
Der Burgenländer begründete seinen Wechsel vor allem mit Zukunftsaussichten. "Mainz war von Beginn an sehr stark interessiert. Als Aufsteiger herrscht dort im Moment eine große Euphorie", meinte Ivanschitz, der auch die deutsche Bundesliga als Aufstieg sieht. "Ich wollte den Wechsel in eine bessere Liga, um mehr gefordert zu werden und mich Woche für Woche mit den Besten zu messen."
Auch seine Chancen auf eine Rückkehr ins ÖFB-Team hält der Ex-Kapitän mit dem Transfer für gestiegen. "Ich bin jetzt wieder näher zu Österreich. Die deutsche Bundesliga ist eine sehr gute Auslage und kann auch ein sehr gutes Sprungbrett für mich sein", sagte Ivanschitz. Er genieße in Mainz Rückendeckung und Vertrauen. "Jetzt liegt es an mir, was ich daraus mache. Aber natürlich strebe ich auch eine Rückkehr ins Nationalteam an."
Ivanschitz schon in Mainz
Ivanschitz befindet sich bereits in Mainz, um sich letzten medizinischen Tests zu unterziehen. Er soll bereits am Sonntag im Trainingslager in Flachau zu seiner neuen Mannschaft stoßen. Die Mainzer bereiten sich noch bis Mittwoch in Salzburg auf die neue Saison vor.
Ivanschitz hatte zuletzt unter Teamchef Dietmar Constantini keinen Platz mehr in der Nationalelf gefunden. Er war im Winter 2005/06 um die kolportierte Ablösesumme von vier Millionen Euro von Hütteldorf zu Red Bull Salzburg gewechselt. Bereits im August 2006, nachdem er sich in Salzburg nicht durchgesetzt hatte, kam der Abgang nach Griechenland. Auch in Athen war Ivanschitz zuletzt unter Henk ten Cate nicht mehr Stammspieler gewesen.
(apa/red)
