Wächst da ein neuer Fußball-Riese heran?
ManCity landet den nächsten Transfercoup
- Arsenals Goalgetter Adebayor wechselt den Verein
- Neureicher Klub baggert hartnäckig John Terry an

·Carlos Tevez geht zum Stadtrivalen
Argentinier unterschreibt
bei Manchester City
·Neuer Club & neues Glück für viele Stars
Die größten Fußball-Deals
dieses Transfersommers
Aufgepasst Barca, aufgepasst Bayern, und auch aufgepasst ManU: Ein Verein setzt an, in den Klub der Fußball-Riesen aufgenommen zu werden! Manchester City, seit der Übernahme durch die Herrscherfamilie des Golfscheichtums Abu Dhabi mit dicker Brieftasche und auf ausgedehnter Einkaufstour, gelingt der nächste großen Transfercoup. Emanuel Adebayor, seines Zeichens Goalgetter von Arsenal London, wechselt zu den "Citizens".
Die sportmedizinische Untersuchung hat Adebayor bestanden, für ihn muss ManCity geschätzte 29 Millionen Euro hinblättern. Der Togolese wird die mittlerweile wirklich imposante Offensivabteilung des letztjährigen Ligazehnten verstärken, wurden doch in diesem Sommer bereits die Angreifer Carlos Tevez (von Lokalrivalen Manchester United) und Roque Santa Cruz (von den Blackburn Rovers) verpflichtet. Zusammen mit den bereits etablierten Stürmern Robinho und Craig Bellamy wird Trainer Mark Hughes in der nächsten Saison die stürmerische Qual der Wahl haben.
Defense? Who cares?
Der einzige Neutransfer, dessen Hauptaugenmerk nicht darauf liegt, das Runde ins Eckige zu befördern, ist Gareth Barry (von Aston Villa). Der englische Nationalspieler soll das Mittelfeld der "Citizens" ankurbeln. Und somit wären wir schon beim Hauptproblem der neureichen Transferstrategie, die ein bißchen an jene von Real Madrid erinnert: Volle Power für die Offensive, die Defensive wird komplett vernachlässigt. Aber wie lautet doch die oftmals bestätigte Fußball-Weisheit? "Defense wins Championships".
Wann wird Terry schwach?
Hughes aber scheint dieser "Flaw in the plan" durchaus bewusst zu sein, nicht umsonst wird Chelsea-Kapitän und anerkannter Defensiv-Gigant John Terry seit Wochen angebaggert. Sportliche Aussichten kann man ihm derzeit zwar keine bieten, spielt man doch in der nächsten Spielzeit nicht einmal in der Europa League, aber wozu hat man denn Geld wie Sand am Meer. Laut englischen Medienberichten bietet man dem englischen Nationalverteidiger eine Wochengage von 250.000 Pfund, was den 28-Jährigen zum bestbezahltesten Kicker der Welt machen würde. Bislang hat man sich immer eine Absage eingehandelt. Aber ob das "Nein" auch steht, wenn City das Geldbörsl noch weiter aufmacht?
(Kim Son Hoang)
