Bei Toro Rosso wird jetzt alles besser:
Neuer Fahrer und neuer Wagen sollen helfen
- Bolide vor dem GP von Ungarn generalüberholt
- 19-jähriger Spanier Jaime Alguersuari im Cockpit
·Wir sagen "Servus" zu Sebastien Bourdais
Toro Rosso trennt sich von glücklosem Piloten

Das in der Formel-1-WM hinterherfahrende Team Toro Rosso hofft in der nächsten Woche auf eine Trendumkehr. Das Schwestern-Team von Red Bull Racing kommt nicht nur mit einem neuen Piloten, sondern auch mit einem generalüberholten Boliden zum Grand Prix von Ungarn nach Mogyorod. "Wir erwarten, dass uns die technischen Neuerungen wieder so konkurrenzfähig machen wie in der zweiten Saisonhälfte des Vorjahres", betonte Teamchef Franz Tost aus Tirol.
Toro Rosso hatte im Vorjahr im September sensationell durch den Deutschen Sebastian Vettel, der nun für Red Bull Jagd auf den WM-Titel macht, den Heim-Grand-Prix in Monza gewonnen. Bezüglich des neuen Fahrers für Ungarn hielt sich Tost vorerst bedeckt. Nach dem Rauswurf des Franzosen Sebastien Bourdais gilt der erst 19-jährige Spanier Jaime Alguersuari als Favorit auf das zweite Renncockpit neben dem Schweizer Sebastien Buemi.
Toro Rosso liegt derzeit nach 9 von 17 Saisonläufen in der Konstrukteurs-WM mit lediglich 5 Zählern nur an der neunten Stelle. Im Vorjahr hatte das Zweitteam von Energy-Drink-Milliardär Dietrich Mateschitz den sechsten Endrang belegt und damit Red Bull Racing (7.) überraschend hinter sich gelassen. Heuer ist das Einser-Team der Roten Bullen der erste Herausforderer von WM-Spitzenreiter Brawn GP.
(apa/red)
