Sörensen gewinnt Etappe mit Solo-Flucht:
Gelbes Trikot bleibt weiterhin bei Nocentini
- Däne kann sich vor dem Ziel entscheidend absetzen
- Keinen Veränderungen in Wertung nach 12. Etappe

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Wissenswerte Fakten
zur Tour der Leiden
Der Däne Nicki Sörensen hat die zweitlängsten Etappe der 96. Tour de France mit einem Kraftakt auf den letzten Kilometern für sich entschieden. Der Radprofi aus dem Saxo Bank-Team gewann die 12. Etappe über 211,5 Kilometer von Tonneree nach Vittel nach einer beherzten Soloflucht.
Im Feld, in dem auch die beiden Österreicher Bernhard Eisel (29.) und Peter Wrolich (39.) mit sechs Minuten Verspätung in Vittel ankamen, sparten die Topfahrer ihre Kräfte für die kommenden Tage. Deshalb änderte sich an der Spitze des Gesamtklassements auch am Donnerstag nichts: Hinter dem Spitzenreiter auf Abruf, dem Italiener Rinaldo Nocentini, belauern sich weiter die Astana-Kapitäne Alberto Contador (+6 Sek.) und Lance Armstrong (+8) auf den Plätzen zwei und drei.
Nachdem sich kurz nach dem Start wie üblich diverse Fahrer in Attacken versucht hatten, fand nach 64 Kilometern eine siebenköpfige Gruppe zusammen, die harmonierte und zunächst den Freifahrtschein der großen Teams erhielt. Hundert Kilometer vor dem Ziel in der Mineralwasser-Stadt am Fuß der Vogesen hatten die Flüchtlinge mehr als dreieinhalb Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld, das sich mit eher gemächlichem Tempo begnügte. (apa/red)
