Freitag, 17. Juli 2009

Bleiche Gesichter bei Manchester United:
Dem Bombeninferno in Jakarta entkommen

  • Team wollte in bombardiertem Hotel übernachten
  • Englands Meister auf Vorbereitungstour durch Asien

Zwei riesige Explosionen in der indonesischen Hauptstadt Jakarta. Das Ritz-Carlton und das Hotel Marriott sind Trümmerfelder. Mehrere Tote und rund fünfzig Verletzte gehen auf das Konto eines Bombenanschlages mutmaßlicher islamistischer Terroristen. Und bleiche Gesichter bei den Spielern von Manchester United. Der englische Meister wäre am Wochenende in eines der beiden Hotels eingecheckt. Ein Tag früher und der Champions-League-Finalist hätte dem Tod ins Auge gesehen.

Der Champions-League-Finalist hätte in einem der beiden Hotels residiert, auf welche die Anschläge verübt wurden. Daraus wird jetzt nichts, die Hotel sind nur noch Ruinen. ManU sagte sein Gastspiel in Jakarta mittlerweile ab.

"Das ist ein Schock für uns alle. Aber es gab keine andere Lösung, um die Sicherheit unserer Spieler zu gewährleisten", meinte Coach Alex Ferguson bei einer Pressekonferenz in Kuala Lumpur. Manchester macht auf seiner Vorbereitungstour in Asien auch Station in Malaysia, Südkorea und China. Derzeit schlottern den Männern von Alex Ferguson die Knie.

(apa/red)

17.7.2009 10:00