Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs:
Kim Jong Il laut Geheimdienst todkrank
- Hätte demnach nur noch maximal fünf Jahre zu leben
- Nordkoreanischer Präsident bereits stark abgemagert

·Kim Jong-il zeigt
sich wieder öffentlich
Nordkoreas Staatschef erschreckend abgemagert
·Atomwaffen in mindestens 8 Staaten
Indien, Pakistan & Israel als De-facto-Atommächte
Der nordkoreanische Staatschef Kim ist südkoreanischen Medienberichten zufolge an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Ein Fernsehsender beruft sich dabei auf chinesische und südkoreanische Geheimdienstkreise. Diese Art von Krebs wird gewöhnlich erst im letzten Stadium festgestellt. Zieht man Kims Alter (67) in Betracht, wird mit einer Lebenserwartung von höchstens noch fünf Jahren gerechnet.
Der südkoreanische Geheimdienst erklärte, er könne den Bericht nicht bestätigten. Am vergangenen Mittwoch hatte Kim an der Gedenkfeier zum 15. Todestag von Staatsgründer Kim Il Sung, seinem Vater, teilgenommen. Auf Bildern des Fernsehnachrichtendienstes APTN von der Veranstaltung wirkte Kim noch stärker abgemagert und hatte weniger Haare als im April, seinem bisher letzten öffentlichen Auftritt.
Schlaganfall-Gerüchte
Damals war er erstmals seit Berichten, dass er im Sommer vergangenen Jahres einen Schlaganfall erlitten haben soll, in der Öffentlichkeit aufgetreten. Zur Zeit jenes Schlaganfalls soll bei Kim dem YTN-Bericht zufolge auch der Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert worden sein.
Machtkampf um Nachfolge
Kims Gesundheitszustand hat Spekulationen über einen Machtkampf um seine Nachfolge und über die Kontrolle der Atomwaffen des abgeschotteten kommunistischen Staates ausgelöst. Experten gehen davon aus, dass Kim durch die jüngsten Atom- und Raketentests seine Machtbasis stärken wollte, um seinen jüngsten Sohn als Nachfolger zu installieren. Sein dritter und jüngster Sohn, Kim Jong Un, gilt als sein Wunschnachfolger, eine offizielle Verlautbarung gab es dazu bisher nicht.
(apa/red)
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