Kilometerlange Staus lähmen den Verkehr:
Unwetter lässt auch Blechschlagen wachsen
- 27 Kilometer Stau: Ferienbeginn in Deutschland
- Auch in Tirol kommt es zu erheblichen Verzögerungen
·Aufatmen in Graz: Lage entspannt sich
Der Katastrophenalarm wurde wieder aufgehoben
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Die Wetterkapriolen und der Urlauberverkehr haben auf den Hauptreiserouten in Richtung Süden zu umfangreichen Behinderungen geführt. Auf der Tauernautobahn (A10) gab es am Vormittag kilometerlangen Stau und Blockabfertigung vor dem Tauerntunnel. Probleme gab es außerdem auf zahlreichen Bundesstraßen, in Tirol und Vorarlberg gab es sogar einen Wintereinbruch mit Schneekettenpflicht. In Kärnten waren zahlreiche Straßen wegen Murenabgängen gesperrt.
Viel Geduld mussten Urlauber in Salzburg aufbringen: Vor dem Tauerntunnel auf der A10 erreichte der Stau gegen 10.30 Uhr eine Länge von 27 Kilometern. Ganze vier Stunden dauerte die Anfahrtszeit zum Tunnel, wie der ÖAMTC berichtete. Laut ARBÖ standen die Kolonnen später auch in Richtung Salzburg: Dort war vor dem Katschbergtunnel Blockabfertigung eingerichtet worden.
In Tirol standen die Blechkolonnen vor dem Grenztunnel Füssen, laut ARBÖ gab es dort zehn Kilometer Stau. Nach einer Fahrbahnsenkung auf der Fernpassstraße (B179) Richtung Süden zwischen Heiterwang und dem Knoten Vils bildete sich ein 15 Kilometer langer Stau.
In der Steiermark wurde die Sölkpass-Landesstraße (L704) aufgrund des starken Schneefalls für den gesamten Verkehr gesperrt.
Straßensperren in Kärnten
In Kärnten hat starker Regen zu zahlreichen Murenabgängen und Erdrutschen geführt. In Oberkärnten mussten deshalb mehrere Straßen gesperrt werden. So war die Plöckenpass-Straße (B100) über den Gailbergsattel zwischen Kötschach-Mauthen und Oberdrauburg stundenlang blockiert, ebenso die Gailtal-Straße (B111). Am Vormittag konnten die Straßensperren laut ÖAMTC wieder aufgehoben werden.
Auch im Osten Österreichs gab es Stau: Auf der Ost-Autobahn (A4) in Richtung Budapest bildete sich zwischen dem Knoten Schwechat und Bruck West wegen einer Baustelle gegen Mittag ein 20 Kilometer langer Rückstau.
Verschärft wurde die Situation durch den Ferienbeginn in Berlin, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sowie in Luxemburg und Teilen der Niederlande.
(apa/red)
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