ÖVP stimmt sich auf politischen Herbst ein:
Zweitägige Klubklausur im Zeichen der Krise
- Pühringer lud zum Vorwahlkampf in Oberösterreich
- Spindelegger, Lopatka & Fekter blieben Treffen fern

·Parlament geht in
die Sommerpause
Über 100 Beschlüsse wurden abgesegnet
·"Spitzelaffäre" zieht immer weitere Kreise
Alle Parteien sind für den Untersuchungsausschuss
·Keine Gnade für Raser und Alkolenker
Verkehrssünder müssen ab sofort mehr zahlen
Bei einer zweitägigen Klausur in Linz hat sich die ÖVP auf die politische Herbstarbeit eingestimmt. Intern zusammengesetzt hatten sich das ÖVP-Regierungsteam und die Führung des Parlamentsklubs bereits. Am frühen Vormittag führte der im Vorwahlkampf für den Urnengang im Herbst stehende Landeshauptmann Josef Pühringer seine Parteifreunde durch das neu eröffnete Landesmuseum im Schloss Linz.
Begonnen hatte der Tag für die ÖVP-Minister mit einem Ausflug auf den Linzer Schlossberg, wo das Land in den letzten Jahren den 1800 abgebrannten Südflügel des Schlosses renoviert hatte. Nach einer kurzen Führung durch das im neuen Stahl-Glas-Bau untergebrachte, erst Anfang Juli eröffnete Landesmuseum und einem Kaffee auf der Sonnenterrasse über den Dächern von Linz ging es für die ÖVP-Minister zu einer weiteren kurzen internen Sitzung.
Als Hauptthema der Klausur hatte Generalsekretär Fritz Kaltenegger im Vorfeld wenig überraschend die Wirtschaftskrise angegeben. Inhaltliche Details wollte Parteichef Josef Pröll noch verkünden. Nicht nach Linz gekommen waren Außenminister Michael Spindelegger und Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka, die wegen einer Äthiopienreise verhindert waren, und die zum EU-Innenministertreffen nach Stockholm gefahrene Innenministerin Maria Fekter.
(apa/red)
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