Blitz schlug mitten auf Fußballfeld ein:
21 Menschen wurden bei Unglück verletzt
- Steiermark: Spieler und Zuschauer umgerissen
- Blitz im Rasen nahe einer Torstange eingeschlagen

Bei einem Blitzeinschlag auf der Polizeisportanlage Lerchenfeld im obersteirischen Leoben sind 21 Menschen verletzt worden. Ein Teil der konnte die Krankenhäuser bereits wieder verlassen. Der Blitz schlug am Abend buchstäblich wie aus heiterem Himmel in der Nähe einer Torstange ein und verletzte 21 Personen - zumeist Spieler.
Dann ging ein Unwetter mit Starkregen los, das laut einer Rotkreuzsprecherin einige Zeit andauerte, weshalb auch keine Rettungshubschrauber angefordert werden konnten. Das Rote Kreuz war mit einem Großaufgebot an Helfern zur Stelle, da zunächst nicht klar war, wie viele Menschen welche Verletzungen davon getragen hatten. Die Meldungen darüber gingen anfangs auch auseinander: Die Polizei sprach von 21 Opfern, darunter "zumindest drei Schwerverletzte", das Rote Kreuz meinte rund eineinhalb Stunden nach dem Einschlag, dass es 21 Leichtverletzte gegeben habe.
Die meisten Spieler am Feld wurden von der Wucht des Einschlags umgerissen, bei den Verletzten handelt es sich laut Roten Kreuz ausschließlich um Männer bzw. Burschen. Im Einsatz standen zehn Rettungsfahrzeuge und zwei Notarztwagen, außerdem kümmerten sich rund 40 Sanitäter um die Verletzten.
(apa/red)
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