Katzen kann man einfach nicht erziehen: Wo kommt dieses Vorurteil eigentlich her?
- Sind nicht an gemeinsamen Aktivitäten interessiert
- Möglichkeiten: Motivation über Spiel oder Leckerchen

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Wo kommt dieses Vorurteil eigentlich her?
Katzen sind territorial veranlagte Tiere, die grundsätzlich kein Interesse an kooperativen gemeinsamen Aktivitäten haben. Das liegt daran, dass sie keine sozial hierarchischen Tiere sind. Deshalb ist es auch unmöglich Katzen über Druck zu erziehen bzw. zu trainieren, ganz im Gegensatz zu Hunden. Neuen Situationen und Dingen wird sich die Samtpfote, in erster Linie, probieren zu entziehen. Erwartet sie etwas Unangenehmes, ergreift sie die Flucht oder reagiert mit aggressivem Verhalten, um sich zu verteidigen.
Um die Lernmotivation von Katzen zu steigern, stehen uns Menschen eigentlich nur zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Motivation über Spiel oder Leckerchen (Futter). In seltenen Fällen lassen sich die Tiere auch über Streicheleinheiten anspornen.
Die Vorteile der Katzenerziehung:
Das gemeinsame Training verbessert die Kommunikation zwischen Mensch und Tier und stärk dadurch die Bindung. Darüber hinaus werden Katzen auf diesem Wege beschäftigt und gefordert was letztendlich zu ihrer Ausgeglichenheit und einem harmonischen Miteinander beiträgt.
Isabel Finsterwalder
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