"Ich bin sehr zufrieden": Olympiasiegerin Kate Allen erreicht bei Triathlon Platz sieben
- Saisondominatorin Emma Moffat holte sich Sieg
- Rang zwei belegt die Schweizerin Nicola Spring

Ende sind dann doch die Tränen gekullert und Kate Allen, die Triathlon-Olympiasiegerin von Athen 2004, ist von ihren Emotionen übermannt worden. Allen bestritt im Rahmen des vierten Rennens zur ITU-World-Series in Kitzbühel, in jenem Ort, in dem ihre unglaubliche Karriere vor 13 Jahren begonnen hat, ihr letztes Österreich-Rennen und belegte vor 2.000 Fans nach einem spannenden Kampf den siebenten Platz. Der Sieg ging an die australische Saisondominatorin Emma Moffatt.
"Es war ein unglaubliches Rennen", schilderte Allen im Ziel. "Ich bin sehr zufrieden, obwohl meine Schwimmleistung nicht so gut war. Die Stimmung war absolut super, das ist wirklich ein schöner Abschluss für mich", zeigte sich die 39-jährige Olympiasiegerin von 2004 gerührt. Mit einem Rückstand von 2:19 Minuten auf Schwimmsiegerin Hayley Peirsol (USA), der Schwester von Aaron Peirsol, stieg Allen als 34. aus dem Wasser. Doch am Rad verbesserte sich Allen mit der drittbesten Zeit. "Da habe ich unheimlich viel gearbeitet, ich war beim Laufen dann doch schon sehr müde".
Aufholjagd auf der Laufstrecke
In der Wechselzone vom Rad auf die Laufschuhe hatte sie sogar noch Pech. Ihr Rad verhakte sich mit dem einer Konkurrentin, und Allen verlor rund fünf Sekunden. Nur als 28. nach dem Radfahren ging Allen auf die Laufstrecke, machte Rang für Rang gut, um schließlich als Siebente in 1:55:28 Stunden das Ziel zu erreichen. Auf den abschließenden zehn Laufkilometern schaffte sie die vierte Zeit.
Die Schweizerin Nicola Spirig, die sich eine Woche zuvor in den Niederlanden den Europameistertitel gesichert hatte, landete mit 34 Hundertstel-Sekunden Rückstand auf Platz zwei vor der Neuseeländerin Andrea Hewitt. Die Tirolerin Irina Kirchler wurde 34., die Wienerin Lydia Waldmüller 37. (apa/red)
