Schüler sollen mehr über Sklaverei lernen: Obama fordert angemessenen Unterricht
- US-Präsident: Fast eine Parallele zum Holocaust
- Schlimme Epoche darf nicht in Vergessenheit geraten

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Die Geschichte der Sklaverei in den USA muss nach Ansicht von Präsident Barack Obama im Schulunterricht angemessen behandelt werden. Es gebe hier fast eine Parallele zum Holocaust, sagte Obama in einem ausgestrahlten Interview des Fernsehsenders CNN. In beiden Fällen handle es sich um schreckliche Epochen in der Geschichte der Menschheit. Sie dürften auf keinen Fall ignoriert oder vergessen werden, stattdessen müssten daraus Lehren gezogen werden.
Obama hatte zuvor in Ghana die Festung Cape Coast Castle besucht, die einst als Gefängnis für den Sklavenhandel genutzt wurde. Dieser Ort an der sogenannten Goldküste erinnere ihn an die Fähigkeit des Menschen zu "großem Übel", erklärte der US-Präsident. Es gebe aber auch Grund zur Hoffnung, wenn man sehe, welche Fortschritte die aus Afrika stammenden Amerikaner inzwischen gemacht hätten. (apa/red)
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