Gefechte in Mogadischu forderten 43 Tote:
Rebellen wollen islamischen Staat errichten
- Islamisten-Gruppe bereits kurz vor Präsidentenpalast
- Somalia: Schwere Kämpfe toben seit Anfang Mai

Bei Gefechten in der somalischen Hauptstadt Mogadischu hat die Armee nach Behördenangaben 40 islamistische Rebellen getötet. Aufseiten der Regierungstruppen seien drei Soldaten ums Leben gekommen, teilte der Vizebürgermeister mit. Die Kämpfer der Islamisten-Gruppe Al-Shabaab seien bis auf einen Kilometer an den Präsidentenpalast vorgerückt.
Die Al-Shabaab will die Regierung stürzen und in dem Land am Horn von Afrika einen islamischen Staat errichten. Seit Anfang Mai toben in Somalia die schwersten Kämpfe seit Jahrzehnten.
Die 4.300 Mann starke Truppe der Afrikanischen Union (Amisom), die zur Verstärkung des Militärs nach Mogadischu geschickt wurde, darf nur eingreifen, wenn sie selbst oder strategisch wichtige Orte wie der Präsidentensitz oder der Flughafen angegriffen werden. Die somalische Regierung drängt auf ein robusteres Mandat. (apa/red)
Paketfunde in Kanada10:02
Pornostar als Killer?29-jähriger Luka Magnotta soll Bekanntschaft ermordet, zerstückelt und verschickt haben
Caritas-Konferenz13:25
Eine Milliarde hungertSituation ist wegen Dürre und Nahrungsmangel in Afrika am schlimmmsten
