Samstag, 11. Juli 2009

Lebenslang für Chef der "Barbarenbande":
Jude wurde in Frankreich zu Tode gefoltert

  • 23-Jähriger in dreiwöchigen Geiselhaft brutal gequält
  • Tat hatte die Gemüter in ganz Frankreich erschüttert

Der Anführer der sogenannten "Bande der Barbaren", Youssouf Fofana, ist in Paris wegen eines brutalen Mordes an einem 23 Jahre alten Juden im Januar 2006 zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Zwei weitere Rädelsführer wurden zu 15 und 18 Jahren Haft verurteilt. Eine zur Tatzeit minderjährige Frau, die als Lockvogel gedient hatte, wurde zu neun Jahren Haft verurteilt.

Von den insgesamt 27 Angeklagten wurden nach einer Prozessdauer von zweieinhalb Monaten zwei freigesprochen, wie französische Medien berichteten. Der Prozess, der zweieinhalb Monate gedauert hat, fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, weil Komplizen Fofanas zur Tatzeit noch minderjährig waren. Die Tat hatte in Frankreich nicht zuletzt wegen ihres antisemitischen Hintergrunds die Gemüter erschüttert.

Der 28 Jahre alte Fofana, der aus der Elfenbeinküste stammt, hatte während des Prozesses zugegeben, dass er allein die tödlichen Schläge gegen Ilan Halimi geführt hatte. Halimi war während seiner mehr als dreiwöchigen Geiselhaft so brutal gequält worden, dass dieser schließlich an den Folgen der Folter starb. Halimi war am 20. Januar 2006 in eine Falle gelockt und am 13. Februar nackt und sterbend nahe Paris gefunden worden.
(apa/red)

11.7.2009 11:53
sidestep, 11. 07. '09 10:30
Wer ist noch gegen die Todesstrafe
Wer - wenn er dieses furchtbare Tat liest noch gegen die Todesstrafe ist - ist selbst schuld. Heißt es nicht in der Bibel Auge um Auge - Zahn um Zahn. Die "Fortschrittlichen" werden wieder sagen, die Todesstrafe sei barbarisch. Ist die von diesen Tätern begangene Tat nicht auch babarisch? Jetzt werden die Gutmenschen wieder sagen, dass die Todesstrafe das Opfer nicht mehr lebendig macht. Stimmt! Aber wenn das Opfer nicht mehr leben darf, warum sollten dann diese Menschen noch leben? Manchmal muss eine Tat durch Gerechtigkeit auch "gerächt" werden. Wenn die Todesstrafe dann in gleicher Weise vollstreckt werden würde, wie die Art, wie das Opfer zu Tode gekommen ist, dann würde diese Art der Todesstrafe sicher abschrecken. Dies sage ich auf die Gefahr hin, als Barbar verschrien zu werden.
Ulf01, 11. 07. '09 12:06
Ich zum Beispiel bin gegen die Todesstrafe
Es geht dabei überhaupt nicht darum, sie als Barbar zu verschreien oder mich selbst als fortschrittlich zu bezeichnen. Es geht einfach darum, dass ein bekennender Christ niemals ja zur Todesstrafe sagen kann. Im gleichen Sinn spreche ich auch den Vereinigten Staaten das Recht ab sich als christliches Land zu bezeichnen. In einem christlichen Land gibt es keine Todesstrafe, ohne Wenn und Aber! Die Bibelstelle die sie zitieren steht übrigens im alten Testament, darauf können sich die Juden berufen (was sie wohl auch mehr als zur Genüge tun!) aber nicht die Christen. Ich bin jedoch absolut dagegen, dass derartige Verbrecher jemals wieder frei gelassen werden. Oft genug schon haben sie dann wieder neuerliche Verbrechen begangen.