Die Franzosen sperren ihre Kinder weg:
Weitläufige Ausgangssperre gilt ab 23 Uhr
- Kinder unter 13 Jahren dürfen nicht auf die Straße
- Behörden einiger Provinzen strikt im Drogenkampf

Kinder unter 13 dürfen sich in mehreren französischen Städten nach 23 Uhr nicht mehr auf der Straße herumtreiben. Im Departement Essonne südlich von Paris sowie in mehreren Orten in Südfrankreich hätten die Bürgermeister entsprechende Anweisungen erlassen, berichtete die Zeitung "Le Figaro".
Auf diese Weise soll unter anderem vermieden werden, dass die Kinder von älteren Geschwistern als Drogenkuriere missbraucht würden. Drogenhändler setzten häufiger Kinder beim Verkauf ihrer Ware ein, weil diese nicht juristisch belangt werden können, wenn sie erwischt werden, heißt es zur Begründung. In Südfrankreich wird die abendliche Ausgangssperre für Kinder bereits seit mehreren Jahren jeweils in den Sommermonaten verhängt.
(apa/red)
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