Freitag, 10. Juli 2009

Mit Kinderkriegen haben wir's nicht so:
Geburtenzahl in Österreich weiter rückläufig

  • Heuer bisher ein Minus von 0,4 bis 9,7 Prozent
  • Bis Mai landete der Storch in Österreich 29.320 Mal

Die Zahl der Neugeborenen in Österreich hat bisher im Vergleich zum Vorjahr leicht abgenommen. Von Jänner bis Ende Mai kamen 4,7 Prozent weniger Mädchen und Buben zur Welt - bei Berücksichtigung des Schaltjahres beträgt das Minus 4,1 Prozent. Insgesamt zählte die Statistik Austria 29.320 Geburten.

Von dem Rückgang sind alle Bundesländer betroffen, allen voran Kärnten (minus 9,7 Prozent), Salzburg (minus 9,2 Prozent) und Vorarlberg (minus 6,3 Prozent). Am ehesten an den Wert des vergangenen Jahres kamen das Burgenland (minus 0,4 Prozent) und die Steiermark (minus 1,7 Prozent) heran. In Nieder- und Oberösterreich gab es 4,9 bzw. 4,7 Prozent weniger Neugeborene, in Wien 4,2 Prozent. Tirol verzeichnete einen Rückgang von 3,8 Prozent.

Auch im Monat Mai zeigt die Statistik verglichen mit 2008 österreichweit einen Rückgang (minus 5,0 Prozent). Ein Baby-Plus brachte das Wonnemonat lediglich in Kärnten (5,1 Prozent) und Vorarlberg (1,4 Prozent), in Tirol (minus 9,5 Prozent), Salzburg (minus 8,4 Prozent) und Niederösterreich (minus 6,9 Prozent) gab es dem massivsten Rückgang. Wenig geändert hat sich im Zwölf-Monats-Vergleich: Von Juni 2008 bis Mai 2009 kamen mit 75.240 Neugeborenen nur 0,7 Prozent weniger Babys zur Welt als in der Periode davor. Die Quote der unehelichen Kinder stieg in diesem Zeitraum von 38,2 auf 39,1 Prozent. Die geburtenstärksten Bundesländer waren von Jänner bis Mai Wien (6.458), Nieder- (5.309) und Oberösterreich (5.176).

10.7.2009 11:30