Urlauberkind an einem Gummiball erstickt: Verzweifelte Rettungsversuche schlugen fehl
- Tirol: Eltern konnten Ball nicht mehr herausziehen
- Ärzte konnten deutschem Kind nicht mehr helfen
Ein tragisches Ende hat der Tirol-Urlaub einer deutschen Familie genommen. Der siebjährige Sohn verschluckte bei einem Ausflug im Pitztal einen Gummiball. Rettungsversuche des Vaters und des alarmierten Notarztes scheiterten. Im Krankenhaus konnte nach Angaben der Polizei nur noch der Tod des Buben festgestellt werden.
Die aus Gifhorn (Niedersachsen) stammende Familie war bei der so genannte Benny-Raich-Brücke in Arzl unterwegs. Mit dabei waren ihre sieben Kinder im Alter von zehn Monaten bis elf Jahren. Bei der Brücke befindet sich ein Automat, wo die Eltern ihren Kindern einige Gummibälle kauften. Beim Einsteigen in ihr Fahrzeug verschluckte der Siebenjährige einen Gummiball im Durchmesser von etwa vier bis fünf Zentimetern.
Zuerst versuchte der Vater, den verschluckten Gummiball mit den Fingern aus dem Halsbereich des Buben zu entfernen. Da ihm dies aber nicht gelang, lief er zu einem nahe gelegenen Haus und ersuchte die Hausbewohner um Verständigung der Rettungskräfte. In der Zwischenzeit versuchte die Mutter des Buben den Gummiball zu entfernen, dies gelang auch ihr nicht.
Nach Eintreffen der Rettungskräfte konnte ein Teil des Gummiballes entfernt werden. Anschließend begannen die Rettungskräfte mit der Reanimation. Im Krankenhaus konnte dem Buben dann allerdings nicht mehr geholfen werden.
(apa/red)
Paketfunde in Kanada10:02
Pornostar als Killer?29-jähriger Luka Magnotta soll Bekanntschaft ermordet, zerstückelt und verschickt haben
Caritas-Konferenz13:25
Eine Milliarde hungertSituation ist wegen Dürre und Nahrungsmangel in Afrika am schlimmmsten
