Freitag, 3. Juli 2009

Doch keine Trauerfeier für Michael Jackson
in Neverland: Zeremonie in Los Angeles

  • Familie des Sängers krempelt im letzten Moment um
  • TV-Stationen und Fans waren schon bei Anwesen

Nach dem Tod von Michael Jackson geht das Hin und Her um eine Trauerfeier für den Popstar weiter. Nachdem bereits Scharen von Reportern und Fans zu Jacksons früherem Anwesen Neverland nahe Santa Barbara gereist waren, teilte die Familie des Sängers mit, dass keine Trauerfeier auf dem riesigen Landsitz 200 Kilometer nördlich von Los Angeles geplant sei.

Entertainment-Reporter Roger Friedman sagte dem Sender CNN unter Berufung auf gut informierte Quellen, dass die Familie nun Vorbereitungen für eine öffentliche Zeremonie in Los Angeles treffe.

In den vergangenen Tagen hatten US-Medien berichtet, dass Jacksons Leiche mit einem Konvoi von 30 Wagen von Los Angeles nach Neverland gebracht werde. Am Freitag sollten dann Fans aus aller Welt Gelegenheit haben, vom "King of Pop" Abschied zu nehmen.

Dutzende riesige TV-Übertragungswagen und viele Schaulustige sicherten sich in dem Gelände rund um das Anwesen bereits einen Platz, der nun nicht mehr nötig ist. "Entgegen früheren Medienberichten gibt die Jackson-Familie offiziell bekannt, dass es keine öffentliche oder private Aufbahrung in Neverland geben wird", zitierte der Internetdienst tmz.com aus der Mitteilung von Sprecher Ken Sunshine. Jackson hatte in seinem Testament keine Angaben darüber gemacht, wo er begraben werden möchte.

(apa/red)

3.7.2009 07:58
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