Montag, 29. Juni 2009

Branchentreffen im Bundesrechenzentrum:
IT-Szene beim Diskutieren und Networken

  • Wissenschaftsminister Johannes Hahn lobt Know How
  • Nutzung der behördlichen Onlineservices optimierbar

Wenn das Bundesrechenzentrum zum Kunden- und Partnerevent lädt, findet sich alles ein, was in Österreichs IT-Szene Rang und Namen hat. Beim jährlichen Stelldichein, das heuer unter dem Motto "Vertrauen schaffen – Zukunft gestalten“ lief, fand sich neben dem Networking auch genug Zeit und Raum für anregende Diskussionen. Im Mittelpunkt der Fachgespräche: Die Zukunft der Verwaltungstechnologien.

Österreich, dessen behördliche Onlineservices europaweit als Vorbild gelten, hat auf diesem Gebiet zahlreiche Experten vorzuweisen. Grund genug für Wissenschaftsminister Johannes Hahn, das Bundesrechenzentrum, das einen großen Teil der staatlichen Verwaltung betreut und entwickelt, in höchsten Tönen zu loben. Als herausragendes Beispiel für die Leistung des Bundesrechenzentrums lobte der Minister das kürzlich abgeschlossene E-Voting-Projekt bei den ÖH-Wahlen.

Bei aller Fortschrittlichkeit waren sich die Experten jedoch einig, dass Österreich auch in Zukunft am Ball bleiben muss, um international und auf europäischer Ebene an maßgeblichen Projekten beteiligt zu sein. Und selbst in Österreich ist noch genug zu tun: Trotz der weit entwickelten behördlichen Onlineservices sind diese in der Bevölkerung noch nicht ganz angekommen: Die Nutzung liegt EU-weit nur im Durchschnitt. Potential für Verbesserungen besteht also offenbar noch genug.
(red)

29.6.2009 18:07