"Die großen Fußballer kosten viel Geld":
Ronaldo übt die Kunst der Transfer-Rhetorik
- 24-Jähriger verteidigt millionenschweren Transfer
- Portugiese will mit "Königlichen" Geschichte schreiben

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·Dieser Mann soll
94 Millionen wert sein
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nichts überstürzen
Verbleib des Torjägers
bei Valencia ist möglich
Real Madrids neuer Superstar Cristiano Ronaldo hat die Kritik an seinem millionenschweren Transfer zurückgewiesen und diesen als gerechtfertigt verteidigt. "Die großen Fußballer kosten viel Geld, und wer sie haben will, muss bezahlen", sagte der Portugiese der spanischen Sportzeitung "Marca". "Ich bin glücklich, der teuerste Fußballer der Welt zu sein", ergänzte der 24-Jährige in seinem ersten Interview nach dem spektakulären Wechsel zu den "Königlichen".
Er werde allen zeigen, dass die 94 Millionen Euro Ablöse eine gute Investition des spanischen Fußball-Rekordmeisters sei. "Ich werde alles tun, um gut zu spielen und zu beweisen, dass ich das Geld wert bin", betonte der Offensiv-Akteur.
Ronaldo dankte auch seinem bisherigen Verein Manchester United. "Er war sechs Jahre lang mein Zuhause, und die Fans haben mich geliebt." Trainer Sir Alex Ferguson sei sein sportlicher Ziehvater. "Er wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen einnehmen." Deshalb wolle er auch nach Manchester reisen, um sich persönlich von ihm zu verabschieden. Zunächst steht am Montag aber Ronaldos offizielle Vorstellung im Santiago-Bernabeu-Stadion in Madrid an. Der Club rechnet damit, dass rund 80.000 Fans zu der Präsentation kommen.
Ronaldo im Glück
Er habe schon immer bei Real spielen wollen, sagte der 24-Jährige. "Es ist ein mythischer Club, der alle Titel gewonnen hat." Sein Ziel sei es, bei den "Königlichen" Geschichte zu schreiben und einer der besten Spieler der Welt zu werden. Er sei auch glücklich, künftig mit Top-Profis wie Raul, Guti, Casillas, Kaka oder Benzema zu spielen. Auf die Frage, ob nicht auch Bayern Münchens umworbener Star Franck Ribery noch eine gute Verstärkung für Real wäre, sagte Ronaldo: "Er ist ein großartiger Spieler, einer der Besten." Es stehe ihm aber nicht zu, über diese Angelegenheit zu sprechen. (apa/red)
