"Will weg, zu Real oder gar nichts": Ribery meldet sich mit klarem Bekenntnis zu Wort
- Lieber Reals Millionen als bayerische Lederhosen
- Bayern-Bosse reagieren nach außen hin gelassen

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Der Poker um den möglichen Transfer von Fußball-Star Franck Ribery vom FC Bayern zu Real Madrid hat eine neue Facette erhalten. Jetzt meldete sich das Objekt der Begierde selbst zu Wort und das eindeutig. "Ich habe mich entschieden, ich will München verlassen - Real oder gar nichts", sagte der umworbene Franzose der französischen Sporttageszeitung "L`Equipe".
Die Euro-Millionen von Florentino Perez, des Bauunternehmers und Real-Präsidenten, lassen offenbar auch Ribery nicht mehr kalt. Am Mittwoch war auch sein Landsmann Karim Benzema, der für mindestens 35 Mio. Euro von Olympique Lyon in die spanische Hauptstadt wechselte, dem Ruf des Geldes erlegen.
Vor Benzema verpflichtete das "Weiße Ballett" schon den Portugiesen Cristiano Ronaldo (für 94 Mio. von Manchester United), den Brasilianer Kaka (65 Mio. vom AC Milan) und den Spanier Raul Albiol (für "bescheidene" 15 Mio. von Valencia FC).
Der FC Bayern hat nicht die Absicht, Ribery ziehen zu lassen, und hat dem Legionär eine vorzeitige Verlängerung seines noch zwei Jahre gültigen Vertrages in Aussicht gestellt. Dass Ribery nur einen Tag nach dem Trainingsauftakt unter dem neuen Trainer Louis van Gaal aber einmal mehr neben statt auf dem Platz für Wirbel und Unruhe sorgte, dürfte den Chefs nicht behagen. Neo-Trainer Luis Van Gaal nahm sich den verdutzten Ribery im ersten Training jedenfalls schon für ein paar klare Worte zur Seite.
Die Offiziellen des FC Bayern haben nach den Äußerungen Riberys zu einem möglichen Wechsel zu Real Madrid zumindest nach außen Gelassenheit demonstriert. "Wir gehen ganz entspannt mit der Geschichte um. Ich interpretiere die Aussagen von Franck so: entweder Real oder nichts. Und da ist unsere klare Antwort: nichts", so der Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.
(apa/red)
