Montag, 29. Juni 2009

Vorzugszeugnis für die Salzburger Bullen:
Meister ist bestgeführter Verein der Liga

  • Hat bei Umfrage unter Bundesligaspielern Nase vorn
  • Pünktlichkeit der Gehaltszahlungen als ein Kriterium

Red Bull Salzburg hat für die vergangene Saison noch einen "Titel" erhalten. Der Meister der Bundesliga war in der alljährlich von der "Vereinigung der Fußballer" (VdF) unter den Spielern durchgeführten Umfrage der bestgeführte Verein 2008/09. Die Festspielstädter setzten sich in dieser "Tabelle der anderen Art" mit 46 Punkten knapp vor Cupsieger Austria Wien (45) sowie Rapid, SV Ried und Sturm Graz (je 44) durch.

Die Arbeit der Clubs wurde von den Kickern ausgeglichen und großteils positiv bewertet. Vor allem die hohe Dichte der Spitzenbenotungen war diesmal auffallend. Bemerkenswert gut wurde in schweren wirtschaftlichen Zeiten wie diesen die Situation um die Pünktlichkeit der Gehaltszahlungen eingestuft.

Auch in der Ersten Liga war der Erste mit dem sportlichen Gewinner identisch. Aufsteiger SC Wr. Neustadt lag einen Zähler vor Admira (47) und den Salzburg Juniors (45) voran.

Den Arbeitnehmern, sprich den Spielern der zwei Profiligen, waren vom VdF-Magazin "Spieler" fünf Fragen gestellt worden, die den vereinsinternen Info-Fluss, die Klarheit und Einhaltung der Verträge, die Gehaltszahlungen, das Bild des Vereins in der Öffentlichkeit zum Inhalt hatten. Außerdem durfte jeder Kicker den seiner Meinung nach bestgeführten Verein nennen.

(apa/red)

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29.6.2009 10:29