Burghardt und Greipel bei der Ö-Rundfahrt:
Tour-Etappensieger und Sprinter am Start
- Team Coumbia mit zwei interessanten Änderungen
- Haselbacher über eigene Verfassung noch unsicher
·Ein Schweizer siegt am Kitzbüheler Horn
Michael Albasini holt sich auch das Gelbe Trikot
·GRAFIK: Die Etappen
der Ö-Radrundfahrt
Von Dornbirn bis
zum Wiener Burgtheater
·Statistiken rund um
die Ö-Radrundfahrt
Liste der Gesamtsieger und der Glocknerkönige

Vor dem Startschuss zur Österreich-Rundfahrt hat das Team Columbia zwei interessante Veränderungen seines Aufgebots gemeldet. Der US-Rennstall, für den Bernhard Eisel seit Samstag in der Tour de France engagiert ist, kommt nun auch mit dem starken Sprinter Andre Greipel und dem vorjährigen Tour-Etappensieger Marcus Burghardt nach Dornbirn.
Burghardt, der Sieger von Gent-Wevelgem 2007, hat im Vorjahr in Frankreich nach langer Flucht die 18. Etappe gewonnen, heuer fand er in einem der stärksten Teams keinen Platz bei der wichtigsten Rundfahrt. In Österreich ist der 26-Jährige nun einer der prominentesten Fahrer im Feld. Das Duo ersetzt bei Columbia Marco Pinotti und Vicente Reynes.
Kraftpaket Greipel (26) hat im Vorjahr 13 Siege eingefahren, heuer hält er bei sieben, von denen drei bei der Bayern-Rundfahrt gelangen. Weil angesichts der Anwesenheit weiterer starker Sprinter wie Graeme Brown (Rabobank) und Jeremy Hunt (Cervelo) auch andere Rennställe auf Massenankünfte setzen werden, wird es für Ausreißer schwierig, durchzukommen.
Haselbacher über eigene Verfassung unsicher
Für Rene Haselbacher, den einzigen heimischen Etappensieger von 2008, wird es schwierig, dies zu wiederholen. Als Folge eines schweren Sturzes ist der Burgenländer aus dem Team Vorarlberg skeptisch. "Ich weiß nicht, wo ich stehe." Haselbacher war bei der Flandern-Rundfahrt Anfang April einmal mehr schwer gestürzt, hatte u.a. Brüche des Stirnbeins und des Nasenbeins erlitten. "Der Sturz hat mich total aus der Bahn geworfen", sagte Haselbacher.
Er musste mehrere Wochen pausieren und als er bei Bayern- und Luxemburg-Rundfahrt zurückkehrte, fehlte die Form. "Ich habe mich dort völlig leergefahren und bei der Tour de Suisse ist überhaupt nichts mehr gegangen." Die folgende Pause hat dem Vater eines elf Monate alten Sohnes gut getan. "Ich nehme es jetzt lockerer", sagte Haselbacher. (apa/red)
