Private Fotos, Freunde und Urlaubsziele:
Britischer Geheimdienstchef auf Facebook
- Peinlich: Sir John Sawers sogar in Badehose zu sehen
- Sicherheitsrisiko durch Unachtsamkeit der Ehefrau

·Facebook hat mehr Bewohner als Brasilien
Über 200 Millionen nutzen
die Internet-Community
·Ihr Fingerabdruck bei Facebook und Co.
E-MEDIA: Was passiert und wie man ihn entfernt
Die Ehefrau des neuen britischen Geheimdienstchefs hat zum Entsetzen von Experten Privatfotos, Namen von Freunden und Urlaubsziele der Familie auf die Internet-Site Facebook gestellt. Die Zeitung "Mail on Sunday" wies auf die Informationen hin, die Lady Shelley Sawers Millionen von Facebook-Nutzern zugänglich machte. Darunter waren auch Bilder des MI6-Chefs Sir John Sawers in Badehose.
Kurz nach dem Erscheinen der Zeitung wurde die Seite aus dem Netz genommen. Sawers hatte im vergangenen Monat die Leitung des Auslandsgeheimdienstes übernommen.
Außenminister David Miliband sagte in einem BBC-Interview, es sei nichts von Bedeutung öffentlich geworden. "Es ist kein Staatsgeheimnis, dass er Speedo-Badehosen trägt", erklärte der Minister. Dagegen zeigte sich der Geheimdienst-Experte Anthony Glees von der Buckingham University entsetzt. Es werde sehr viel Geld kosten, dieses "äußerst beunruhigende und beklagenswerte" Sicherheitsleck zu beheben. Die Sawers-Familie werde mit großer Wahrscheinlichkeit umziehen müssen. Auch dürften die Kinder nun zusätzlichen Schutz benötigen.
John Sawers ist derzeit Botschafter bei den Vereinten Nationen. Bis in die 90er Jahre galt der Name des M16-Chefs, auch C genannt, als Staatsgeheimnis.
(apa/red)
Paketfunde in Kanada10:02
Pornostar als Killer?29-jähriger Luka Magnotta soll Bekanntschaft ermordet, zerstückelt und verschickt haben
Caritas-Konferenz13:25
Eine Milliarde hungertSituation ist wegen Dürre und Nahrungsmangel in Afrika am schlimmmsten
