Sonntag, 5. Juli 2009

Tödliches Hochwasser in Teilen Asiens:
Bereits 24 Tote in China, Vietnam und Indien

  • Über 400.000 Menschen haben ihre Häuser verloren
  • Indischer Bundesstaat Assam fast gänzlich überflutet

Heftige Regenfälle haben in Asien mindestens 24 Menschen getötet und Hunderttausende in die Flucht getrieben. Berichte über Tote nach den schlimmsten Überflutungen seit Jahren gab es am Sonntag aus China, Vietnam und Indien. Allein in Zentral- und Südchina kamen mindestens 15 Menschen durch Überschwemmungen ums Leben, mehr als 400.000 mussten ihre Häuser verlassen.

Das Unwetter ließ in einigen Landesteilen die Stromversorgung zusammenbrechen und Häuser einstürzen. In Vietnam starben seit Freitag acht Menschen durch schwere Unwetter, wie staatliche Stellen meldeten. Mehrere Menschen wurden vermisst. Das Land wird zwischen Juli und November regelmäßig von tropischen Stürmen und Regenfällen heimgesucht.

Im Nordosten Indiens wurden große Gebiete des Bundesstaates Assam überflutet. Rund 400.000 Menschen waren nach Angaben der Nachrichtenagentur IANS auf der Flucht, ein Mensch ertrank. Die Flutwelle habe Menschen aus rund 500 Dörfern in den Distrikten Lakhimpur, Dhemaji, Jorhat und Nagaon vertrieben. Die Monsun-Saison dauert von Juni bis Oktober. Fast jedes Jahr gibt es Überflutungen und zahlreiche Todesfälle, wenn Flüsse über die Ufer treten und Dörfer und Farmland überfluten.
(apa/red)

5.7.2009 14:45