Franz Küberl legt sich mit der Wirtschaft an:
Caritas-Präsident übt Kritik an Bankenwelt
- profil: Küberl für Erbschafts- und Schenkungssteuer
- Evangelium ist für den Caritas-Chef "linker als Marx"

·Voves drängt auf Vermögenssteuer
Als "Wichtiges Zeichen für Kernwählerschaft"
·Reiche freunden sich
mit Reichensteuer an
FORMAT: Millionärsgruppe
will die Welt verbessern
In einem Interview in aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" aus Anlass der bevorstehenden Veröffentlichung einer neuen päpstlichen Sozialenzyklika übt Caritas-Präsident Franz Küberl scharfe Kritik an der Wirtschaft.
Das Bankensystem sei "in Teilen sicher aus dem Ruder gelaufen und hat sich von seiner eigentlichen Bestimmung weit entfernt", so Küberl: "Ich glaube, dass die Auswirkungen auf die Demokratie noch gar nicht abschätzbar sind."
Küberl hält es auch "für falsch, dass in Österreich die Erbschafts- und Schenkungssteuer abgeschafft wurden". Die Reichen könnten "nur überleben, wenn die Armen auch überleben können".
Das Evangelium, so Küberl im Hinblick auf die Sozialenzyklika, "ist selbst so links, dass es kein Caritas-Verantwortlicher links überholen kann, wir schnaufen da immer hinterher. Das ist linker als Marx."
Mehr dazu lesen Sie im aktuellen profil 28/09!
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