Montag, 29. Juni 2009

SPÖ bastelt weiter munter an Steuerideen:
Unternehmen sollen Solidarabgabe leisten

  • OÖ-Chef Haider: 1 % der Gewinnausschüttungen
  • Kritik von allen Seiten: "Ist abwegig und skurril"

In der SPÖ werden weitere Steuerideen geboren: SPÖ-Landesparteivorsitzender Landeshauptmann-Stellvertreter Haider hat nun für die Dauer der Wirtschaftskrise gefordert, alle Kapitalgesellschaften zu verpflichten, ein Prozent ihrer Gewinnausschüttungen als Solidarabgabe zur Verfügung zu stellen.

Die Mittel sollten den Arbeitnehmern zugutekommen, das sie in den nächsten beiden Jahren noch massiver von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit betroffen seien würden, so Haider. Das Geld solle in einen eigenen Solidaritätsfonds fließen, für dessen Vorsitz man sich untadeliger Persönlichkeiten bedienen könnte. Haider hält den ehemaligen Rechnungshofpräsidenten Fiedler bestens dafür geeignet.

Es sei an der Zeit, andere Schwerpunkte in der Unterstützung während der Krise zu setzen. "Die arbeitenden Menschen in Österreich brauchen jetzt direkte Hilfe", betonte der SPÖ-Landesparteichef. Zu Kapitalgesellschaften zählen GmbH und AG.

Kritik von allen Seiten
Die neue Steuerideen der SPÖ Oberösterreich stößt auf Kritik von allen Seiten. "Unternehmen gerade in diesen herausfordernden Zeiten mit neuen Steuern zu belasten, ist abwegig und skurril", sagte Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner in einer Aussendung. Die sogenannten SP-Wirtschaftskonzepte taugten bestenfalls zur Arbeitsplatzvernichtung.

Die FPÖ Oberösterreich bezeichnete die Steueridee in einer Presseaussendung als "billigen Populismus". Der von Erich Haider geforderte Sozialfonds würde aufgrund der Krise leerbleiben, so der freiheitliche Landesobmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner. BZÖ-Landesobfrau Ursula Haubner forderte eine Halbierung der Lohnsteuer für Kurzarbeiter. Dies würde den Betroffenen mehr als 100 Euro im Monat sofort bringen.

(apa/red)

29.6.2009 15:33
Michl1200, 29. 06. '09 19:20
Steuern
Mein ganzes Leben war ich SPÖ Freund,aber jetzt reicht es.Vor zwei Jahren bin ich ausgetreten,weil von Sandkasten Bundeskanzler hatte ich die Nase voll.Und wenn ich ehrlich bin,die Herrn von rot haben nichts dazu gelernt.Es ist zum heulen.Faymann entweder er spricht ein Machtwort,oder die SPÖ reiht sich ganz unten ein.Ich glaube die Rechnung kommt bei der Bundespräsidenten Wahl.Aber ärgern tut es mich doch,über Kreisky schimpfen und alles 100% schlechter machen,wo soll das noch hinführen.
hary1965, 29. 06. '09 18:00
völlige Blindgänger in der Politik
mehr kann man dazu nicht sagen, vor allem dieser Herr Haider ist das absolute Negativbeispiel eines Politikers. Der Herr sollte einmal nachdenken wenn er meint das es der Wirtschaft helfen wird, jetzt schon hochbelastete Unternehmen weiter zu belasten dann gibt es früher oder später überhaupt keine Arbeitsplätze mehr und dafür jede Menge neuer Notstandsbezieher. Vielleicht wäre es besser der kluge Herr Haider würde seine SPÖ Abgeordneten alla NR Faul besser besteuern und ihre Doppelbezüge die sie für das Nichtstun kassieren höher besteuern das wäre wenigstens Gerecht
maultier, 29. 06. '09 14:22
Steuerideen...
vorweg:Mein ganzes Leben war ich SPÖ-Wähler.Ab sofort
nichtmehr.(in OÖ).Herr Haider dieser negativ karismatische
Neinsager bemüht sich schon seit längerem die Komunisten
links zu überholen.Ich hoffe die Rechnung wird ihm im
September präsentiert.und es kommt anschließend zu einer
neuen Führung.
sidestep, 29. 06. '09 15:52
Re: Steuerideen...
Soll ich dir neben Haider noch ein paar Negativtypen bei den Roten sagen: Faymann, Voves, Kräuter, Cap, Bures, Schmied, Manzenreiter, Kaiser, Rohr, Rudas, und, und und.......
irgendwer01, 29. 06. '09 14:10
SPÖ an die Macht !
Ein neuer skuriler Vorschlag der "Steuererfinder-Partei-Österreichs". Dieses Prozent wird dann wahrscheinlich irgendwie als Parteiförderung an die Großparteien gehen. Ich hoffe diese Psychos verschwinden dann nach der nächsten Wahl in irgendeiner Versenkung !