Jede achte Frau von Brustkrebs betroffen: Mit dem Alter steigt auch Erkrankungsrisiko
- Fünf bis zehn Prozent aller Fälle genetisch bedingt
- Heilungschancen steigen, Brust bleibt meist erhalten

·Rauchen erhöht das Risiko von Brustkrebs
Nikotinrezeptoren regen das Zellenwachstum an
·Wer raucht, der sollte
viel Brokkoli essen!
Das grüne Gemüse senkt Risiko von Lungenkrebs
Erschreckende Bilanz: In Österreich erkrankt jede achte Frau bis zu ihrem 75. Lebensjahr an Brustkrebs. Mit dem Alter steigt auch das Risiko. Bis zum 25. Lebensjahr erkrankt eine von 15.000 Frauen, bis zum 30. Lebensjahr eine von 1.900 und bis zum 40. Lebensjahr schon eine von 200 Frauen an Brustkrebs. Bis zum 50. Lebensjahr ist es eine von 50, bis zum 60. eine von 23, bis zum 70. Lebensjahr eine von 15 und bis zum 80. Lebensjahr eine von elf Frauen. Eine von neun Frauen hat ein Lebenszeitrisiko.
Bei fünf bis zehn Prozent aller Frauen ist die Erkrankung genetisch bedingt, in anderen Fällen ist die Ursachen ein noch weitgehend unerforschtes Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Zu den Ursachen zählt z.B. auch, dass sich Frauen immer später für Kinder entscheiden. Werden heutzutage Frauen mit durchschnittlich 28 Jahren Mutter, wurden sie es noch vor einigen Jahren schon mit 20. Zu den Risikofaktoren zählen auch Ernährungsgewohnheiten und Umweltfaktoren wie Rauchen oder Alkoholgenuss, die Einnahme von Hormonen oder die Anzahl von Geburten.
Frühzeitige Diagnose kann Leben retten
Durch ständig besser werdende Behandlungsmethoden und frühzeitige Diagnosen sterben immer weniger Frauen am Mammakarzinom: Wird Brustkrebs mit einer Größe von nur fünf Millimetern diagnostiziert, kann er in 95 Prozent der Fälle geheilt werden. Ist er bereits einen Zentimeter groß, zu 90 Prozent und bei einer Größe von zwei bis drei Zentimetern können die Betroffenen in 55 bis 75 Prozent geheilt werden.
Brust bleibt meist erhalten
Hierzulande gelingt es in mehr als 80 Prozent der Fälle, dass die Brust erhalten bleibt. Da das Risiko zu erkranken mit dem Alter zunimmt, sollte man jedenfalls an Früherkennungsprogrammen teilnehmen: Rund 86 Prozent der Österreicherinnen über 50 Jahre gehen regelmäßig zur Mammografiefrüherkennung. Auch sollte man zusätzlich zumindest ein Mal im Monat eine Brustselbstuntersuchung durchführen. (apa/red)
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