Die Fans tanzen die Trauer raus: Massen- "Moonwalks" im Gedenken an Jackson
- Ein letzter Tanz für Jacko in London und Wien
- Flashmobs wurden vorrangig über Twitter organisiert

Die Trauer ist so vielseitig wie Michael Jackson es selbst auch war. Die einen weinen, legen Blumen nieder und entfachen Kerzen, die anderen tanzen den Schmerz raus. In London und Wien ist es zu Massen-"Moonwalks" gekommen - auch eine Art, um dem "King of Pop" die letzte Ehre zu erweisen. In Wien wurde zum Jacko-Hit "Beat It" wetterbedingt aber eher "gemoonswimmt" als "gemoonwalkt".
Organisiert hatten den Wiener Flashmob - eine spontane Zusammenkunft zu einem bestimmten Zweck, nur um unmittelbar danach wieder der eigenen Wege zu gehen - Dutzende Internet-User im Laufe des Tages. Zum Beispiel twitterte "KikiKer": "don't stop till u get enough... flashmob mass moonwalk TODAY 7pm @ karlsplatz". Und "tigerkatzi" trug das ihre dazu bei mit: "Spontaner Massenmoonwalk am Karlsplatz um 18:30 dank @phreak20 & @NikoAlm. .... ui das klingt spontan :P"
Natürlich wurde über die Aktion dann auch via Twitter Bericht erstattet: "nic_ko" postete ihren Bericht folgendermaßen: "http://twitpic.com/8hbas - @misik und @muesli twittern live vom #moonwalk_vienna :)" und "http://twitpic.com/8hbst - getanzt wurde aber letztlich doch auch noch... ;) #moonwalk_vienna". Unmittelbar danach rief die Studentin auf, sich wieder dem Ernst des Lebens zuzuwenden: "so. genug meschuggener aktionismus für heute. jetzt wird hausübung gemacht... seufzt."
(apa/red)
