Ex-Kommunalkredit-Vorstand in der Kritik:
Hat nicht über mögliche Risiken informiert
- Gutachten: "Niedriger Professionalisierungsgrad"
- profil: Auch Bildungsministerin Schmied belastet

·250 Steuermillionen
für Kommunalkredit
Neue Gesellschaft von
"Bad Bank" abgespalten
·Kommunalkredit lässt
Alarmglocken schrillen
Nach Rekordverlust auch
Claudia Schmied im Visier
·Stichwort: Alles zur Kommunalkredit
Achtgrößte Bank im Land, aber keine Filialen
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, belastet ein Gutachten der Prüfungsgesellschaft Deloitte den früheren Vorstand der Kommunalkredit Austria AG schwer: So soll der Aufsichtsrat nicht ausreichend über die eingegangenen Risiken informiert worden sein. Außerdem bemängelt das Gutachten das unzureichende Risikomanagement und spricht von einem "niedrigen Professionalisierungsgrad".
Die Kommunalkredit habe in Papiere investiert, die "nicht ohne weiteres als risikolos" eingestuft und als "exotische" Nischenprodukte bezeichnet werden könnten. Der frühere Vorstandschef Reinhard Platzer weist die Vorwürfe zurück. Die heutige SPÖ-Bildungsministerin Claudia Schmied, von 2004 bis 2007 im Kommunalkredit-Vorstand, will sich dazu nicht äußern.
Mehr dazu lesen Sie im profil 27/09

