Staatsanwalt kennt kein Erbarmen: Fordert 150 Jahre Gefängnis für Betrüger Madoff
- Verteidiger hat Haftstrafe von 12 Jahren beantragt
- 71-Jähriger bekennt sich in allen 11 Punkten schuldig

·Madoff hatte guten
Draht zu Bank Austria
FORMAT: FMA-Protokolle
belegen enges Verhältnis
·Acht Milliarden Dollar von Kohn an Madoff
Das FBI deckt neue
Medici-Provision auf
·Betrugsverdacht: Die Verfolgung der Medici
Strafanzeige gegen Sonja Kohn und Bank Medici
Der wegen Milliardenbetrugs angeklagte US-Geschäftsmann Bernard Madoff soll nach dem Willen des Staatsanwalts für 150 Jahre ins Gefängnis. Diese Haftstrafe ergebe sich aus den Richtlinien für das Strafmaß in einem solchen Fall, erklärte die Anklagebehörde in New York. Der Verteidiger Madoffs hat eine Haftstrafe von zwölf Jahren beantragt. Das Urteil soll am Montag verkündet werden.
Der 71-jährige Madoff bekannte sich vor dem Bezirksgericht in Manhattan in allen elf Anklagepunkten für schuldig, darunter Betrug, Geldwäsche und Untreue. Richter Deny Chin lehnte daraufhin eine Freilassung gegen Kaution ab. Der ehemalige Verwaltungsratschef der Technologiebörse Nasdaq hat laut Anklage mit einem Schneeballsystem 4.800 Anleger um einen zweistelligen Milliardenbetrag gebracht.

