Dieser Mann soll 94 Millionen wert sein:
ManU-Konten platzen nach Ronaldos Verkauf
- Real Madrid sorgt sich wegen Ansturm der Paparazzi
- Spanier auf Einkaufstour - Holländer werden verkauft

·GRAFIK: Teuerste Transfers im Fußball
Ronaldo mit 94 Millionen einsamer Spitzenreiter
·Real holt Raul Albiol um 15 Millionen Euro
Spanier lassen sich bei Ribery-Transfer Zeit
·"Freue mich darauf, mit Kaka zu spielen"
Cristiano Ronaldos Präsentation bei Real naht
Cristiano Ronaldo ist nun auch offiziell der teuerste Fußballer der Welt. Real Madrid und Manchester United machten den Wechsel des portugiesischen Stürmerstars für die Rekordsumme von knapp 94 Millionen Euro zum spanischen Rekordmeister perfekt. Nie zuvor in der Fußball-Geschichte ist eine solche Ablöse gezahlt worden.
Die "Königlichen" überwiesen den Betrag nach Angaben des Sportblatts "Marca" auf einen Schlag auf die Konten von "ManU". "Beide Clubs und der Spieler waren sich schon seit mehreren Tagen einig. Aber man wartete mit der Bekanntgabe des Transfers ab, bis das Geld überwiesen war", berichtete das Blatt.
Nach der Unterzeichnung des Ronaldo-Vertrags macht Real sich nun Sorgen, dass der Teenager-Schwarm in die Mühlen der Klatschpresse geraten könnte. "Das ganze Drumherum gibt uns zu denken", räumte Reals Generaldirektor Jorge Valdano ein. "Der Club wird Ronaldo genügend Schutz gewähren, damit er in Ruhe arbeiten kann. Wenn er sich zu sehr (von Paparazzi, Anm.) belästigt fühlt, werden wir ihm ein paar zusätzliche Leibwächter zur Seite stellen." Der portugiesische Ex-Profi Paulo Futre riet seinem Landsmann: "Er sollte sich in Madrid eine feste Freundin zulegen. Das verleiht ihm Stabilität."
Real auf Einkaufstour
Neben Ronaldo hatte Real-Präsident Florentino Perez den Brasilianer Kaka (bisher AC Mailand) für 65 und den Spanier Raúl Albiol (FC Valencia) für 15 Millionen Euro verpflichtet. Damit ist der Chef des größten spanischen Baukonzerns längst nicht am Ende. Die "Königlichen" werben unter anderem um den Franzosen Franck Ribery vom FC Bayern München. Dass Real damit bisher keinen Erfolg hatte, führt Valdano auf die hartnäckige Haltung der Münchner zurück: "Das Problem ist nicht Ribery, sondern der FC Bayern. Wenn der Transfer in diesem Jahr nicht klappt, dann bestimmt im nächsten."
Fast noch schwieriger als der Aufbau einer neuen Elf von "Galaktischen" gestaltet sich der Verkauf von Spielern aus dem bisherigen Kader. Real möchte unter anderem seinen gesamten "Clan der Holländer" abgeben. Dazu gehören Rafael van der Vaart, Wesley Sneijder, Arjen Robben, Ruud van Nistelrooy, Royston Drenthe und Klaas-Jan Huntelaar. Für das Sextett hatten die Madrilenen rund 115 Millionen Euro Ablöse gezahlt.
Der Transfermarkt stagniert jedoch, da andere Clubs in Krisenzeiten nicht derart nonchalant mit Millionen jonglieren wie Real. Bisher fanden die Madrilenen, die sich von zehn Spielern trennen wollen, nur für einen Profi einen Käufer: Der Argentinier Javier Saviola wechselt für fünf Millionen Euro zu Benfica Lissabon.
(apa/red)
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