Vollzugsmeldung von Inter war voreilig:
Twente dementiert Einigung um Arnautovic
- Inter soll Angebot in nächsten Tagen modifizieren
- Mailänder Bosse zeigen sich dennoch zuversichtlich
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Es ist Diego Milito
Crespo, Cruz und Vieira gehen. Deco soll kommen
·"Calcio" kriselt: Vereine wollen sparen
Italien: Neuer Fernseh-
Vertrag gibt Hoffnung

Der Transfer von Österreichs Fußball-Jungstar Marko Arnautovic von Twente Enschede zu Inter Mailand ist offenbar doch noch nicht fixiert. Eine Einigung auf einen Leihvertrag mit einer bis Ende Jänner befristeten Kaufoption für neun Millionen Euro sei laut Angaben der Niederländer nicht erzielt worden. Am Vortag hatten in Enschede mehrstündige Verhandlungen stattgefunden.
Die italienische Zeitung "La Gazzetta dello Sport" berichtete in ihrer Mittwoch-Ausgabe, dass Twente nach einer ursprünglichen Einigung gegen 22.30 Uhr zurückgerudert hatte. "Wir haben keine Übereinkunft über eine zweimalige Zahlung getroffen, Inter muss sein Angebot in den kommenden Tagen modifizieren", hieß es laut "Gazzetta" aus den Niederlanden. Twente fordert für seinen 20-jährigen Stürmerstar (Vertrag bis 2011) eine sofortige Ablöse und scheint Ratenzahlung ebenso wie Leihvertrag weiter abzulehnen.
Inters Technischer Direktor Marco Branca, der die Verhandlungen geführt hatte, zeigte sich dennoch zuversichtlich. "Die beiden Clubs werden in diesen Tagen letzte Adaptierungen vornehmen", sagte Branca. "Beide Seiten sind sich aber einig, dass der Deal virtuell bereits abgeschlossen ist." Der italienische Meister will Arnautovic, der an einem Ermüdungsbruch im rechten Mittelfuß laboriert, demnach kommenden Montag oder Dienstag offiziell als Neuzugang bekanntgeben.
(apa/red)
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