Venus Williams steht schon im Achtelfinale:
Titelverteidigerin gegen Navarro ohne Mühe
- Auch Ana Ivanovic unter den letzten 16 Spielerinnen
- Bammer-Bezwingerin Oudin schlägt auch Jankovic
·Wimbledon: Federer eilt ins Achtelfinale
Deutscher Kohlschreiber kann ihn nicht aufhalten

Titelverteidigerin Venus Williams hat beim Grand Slam-Turnier in Wimbledon das Achtelfinale erreicht. Gegen die Spanierin Carla Suarez Navarro setzte sich die US-Amerikanerin sicher mit 6:0 und 6:4 durch. Weiter ist auch die Serbin Ana Ivanovic nach einem Zweisatz-Erfolg über die australische Paris-Semifinalistin Samantha Stosur.
Ausgeschieden ist die an Nummer sechs gesetzte Serbin Jelena Jankovic. Sie unterlag der US-Amerikanerin Melanie Oudin, die auf ihrem Weg ins Achtelfinale auch schon Österreichs Nummer 1 Sybille Bammer ausgeschaltet hatte.
"Frauenproblem"
Jankovic musste nicht nur mit der drückenden Londoner Hitze von 28 Grad, sondern laut eigenen Angaben auch mit starken "Frauenproblemen" kämpfen. "Manchmal ist es nicht leicht, eine Frau zu sein. Diese Dinge passieren, was kann ich dagegen machen?", haderte Jankovic mit ihrem Schicksal. Derartige Regelschmerzen habe sie noch nie zuvor gehabt. Jankovic hatte während der Partie gegen die Nummer 124 der Welt mehrfach medizinische Hilfe erhalten. "Ich war heute wie ein Geist. Ich habe keine Ahnung, wo ich heute war. Ich dachte, dass ich ins Spital muss. Ich begann zu zittern und verlor mein Bewusstsein", berichtete Jankovic.
Ebenfalls ausgeschieden ist die als Nummer fünf gesetzte French-Open-Gewinnerin Swetlana Kusnezowa, die Russin musste sich an ihrem 24. Geburtstag der ungesetzten Deutschen Sabine Lisicki 2:6.5:7 beugen. Die Weltranglisten-Erste Dinara Safina, Ana Ivanovic und die fünffache Wimbledon-Gewinnerin Venus Williams hatten hingegen bei ihrem Einzug ins Achtelfinale keine Probleme. Für Williams war das 6:0,6:4 gegen Carla Suarez Navarro bereits der 17. Wimbledon-Sieg in Folge.
Dawydenko ausgeschieden
Auch bei den Herren gab es bereits ein prominentes Opfer. Nikolaj Dawydenko ging gegen den Tschechen Thomas Berdych in drei Sätzen unter.
Großbritanniens große Hoffnung Andy Murray ist hingegen problemlos ins Achtelfinale gestürmt. Der Schotte fertigte in der dritten Runde den Serben Viktor Troicki 6:2,6:3,6:4 ab. "Heute ist es sehr gut gelaufen. Ich würde mir die Note A für die erste Woche geben", resümierte die Nummer 3 des Turniers nach den ersten drei Partien.
Gegen Troicki durfte sich Murray einmal mehr auf sein Service verlassen. Der Lokalmatador schoss 17 Asse, ließ seinem Gegner keine einzige Breakchance und nahm ihm im Gegenzug viermal das Service ab. Im Achtelfinale trifft Murray auf den Schweizer Stanislas Wawrinka. Murray möchte der erste britische Wimbledon-Einzel-Sieger seit dem Engländer Fred Perry (1936) werden.
Hewitt nähert sich seiner Topform
Lleyton Hewitt, der Wimbledon-Sieger 2002, hatte gegen den Deutschen Philipp Petzschner mit 7:5,7:6,6:3 wenig Mühe und stellte damit seinen in den australischen Nationalfarben gelb und grün gekleideten Fanblock vollauf zufrieden. Hewitt, der nach seiner Operation im vergangenen Jahr aktuell das Ranking wieder hochklettert, steht damit zum sechsten Mal en suite im Wimbledon-Achtelfinale. Australiens letzter Vertreter im Einzelbewerb trifft nun auf Radek Stepanek (CZE-23), im Viertelfinale könnte Jürgen-Melzer-Bezwinger Andy Roddick warten.
Der Deutsche Thomas Haas und der Kroate Marin Cilic hatten ihr spannendes Duell am Freitagabend wegen Dunkelheit unterbrechen müssen, in der Fortsetzung behielt Haas die Nerven und setzte sich 7:5,7:5,1:6,6:7,10:8 durch.
(apa/red)
Bilderberg-Treffen07:04
Faymann bei GeheimtreffKanzler nimmt erneut an Konferenz der Welt-Elite aus Finanz und Politik teil
Sexy Kicker07:23
Woki mit deim PopoDen EM-Titel gibt's erst am 1. Juli. Die Wahl des heißesten Stars der EM gibt's schon jetzt
Fürst Albert & Charlene07:05
Ehe unter DruckGanz Monaco wartet auf einen Thronfolger: Ein Paar im Focus der Öffentlichkeit
