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Österreichischer Klimaschutzpreis:
16 Projekte in der Endauswahl
- ExpertInnen nominierten am 14. September 2009 die besten Einreichungen

Herausforderung für die Jury des Österreichischen Klimaschutzpreises 2009: Aus 426 innovativen Projekten für den Klimaschutz wurden am 14. September 2009 in einer Marathon-Sitzung im ORF-Zentrum insgesamt 16 Projekte in vier Kategorien nominiert. Die vielen hochwertigen Einreichungen zeigen, dass wir in Österreich seit letztem Jahr einen Schritt weitergekommen sind, so das Fazit von Birgit Kohlmaier-Schacht, Jury-Sprecherin und ORF-Konsulentin für Nachhaltigkeit nach der Jury-Sitzung.
Die Projekte sind alle großartig und ambitioniert, eine Auswahl zu treffen war unheimlich schwer, fasste Dr. Martina Schuster, Abteilungsleiterin für Umweltökonomie und Energie im Lebensministerium, die Herausforderung für die Jury zusammen. In der Jury vertreten waren neben den beiden Expertinnen von Lebensministerium und ORF Univ.-Prof. Dr. Helga Kromp-Kolb (Universität für Bodenkultur) für die Wissenschaft, DI Wolfgang Konrad (Umwelt.Service.Salzburg) für die Bundesländer, Mag. Melissa Tauber (Umweltberatung) für die Umweltschutzorganisationen:, und für die Wirtschaft: Gerold Gusenbauer (Gerold Gusenbauer GmbH), einer der Sieger des Österreichischer Klimaschutzpreises 2008.
Leuchtende Vorbilder
Die Jury startete am 14. September 2009 um 9.00 Uhr mit der Bewertung der Kategorie Industrie & Großbetriebe. Stundenlang wurde diskutiert und abgewogen, denn nur die besten Projekte sollten für den Österreichischen Klimaschutzpreis 2009 nominiert werden. Erst am späten Nachmittag standen die insgesamt 16 Nominierten fest. Dieses Jahr gab es sehr interessante und innovative Projekte mit Vorbildwirkung. Es ist wichtig, dass diese prämiert werden, damit solche Leuchtturm-Projekte von den Menschen auch tatsächlich zur Kenntnis genommen werden, so Jury-Mitglied DI Wolfgang Konrad von Umwelt.Service.Salzburg. Bewertet wurden die Projekte nach fünf Kriterien: Wirksamkeit für den Klimaschutz, Vorbildwirkung, Energie- und Kosteneffizienz, Innovationsgrad und Kreativität.
Erfolg aus dem Vorjahr
War er letztes Jahr noch unter den EinreicherInnen, ist er dieses Jahr bereits unter den Jury-Mitgliedern Gerold Gusenbauer gewann den Österreichischen Klimaschutzpreis 2008 in der Kategorie Gewerbe & Industrie. Beim diesjährigen Österreichischen Klimaschutzpreis nahm er hingegen eine ganz neue Rolle ein: Als Jury-Mitglied half er, aus den zahlreichen Einreichungen insgesamt 16 Projekte für den Österreichischen Klimaschutzpreis 2009 zu nominieren. Es ist ein gutes Gefühl, für den Klimaschutz aktiv zu werden, denn er bringt den Menschen viele Vorteile, begründet Gusenbauer sein Engagement.
So gehts weiter
Ab 5. Oktober werden die von der Jury ausgewählten vier Nominierten pro Kategorie im ORF-Service¬magazin Konkret (Montag bis Freitag, 18:30 Uhr, ORF2) der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Laufe des Oktobers ist dann das Publikum gefragt: Für jede der vier Kategorien gibt es eine Publikumsabstimmung online auf www.klimaschutzpreis.at und per Telefon. Entscheidend für die Auswahl der PreisträgerInnen ist das prozentuell beste Ergebnis aus Jury- und Zuseherbewertung, bei Gleichstand entscheidet die Jurybewertung.
Der Österreichische Klimaschutzpreis
Der Österreichische Klimaschutzpreis 2009 wird von Lebensministerium und ORF in den Kategorien Handwerk & Gewerbe, Industrie & Großbetriebe, Ideen & Innovation sowie Alltag & Leben vergeben. Zur Einreichung aufgerufen waren von 26. Juni bis 31. August 2009 Privatpersonen, Unternehmen, Einrichtungen, Schulen und Vereine.
Weitere Informationen finden Sie auf www.klimaschutzpreis.at
