Kroatien hängt weiter in Warteschleife fest:
EU verschiebt erneut Beitrittsverhandlungen
- Grund sei der "weiter offene bilaterale Grenzstreit"
- Runde wurde zum dritten Mal in Folge verschoben

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Die Europäische Union hat die für Freitag angesetzte nächste Runde der Beitrittsverhandlungen mit Kroatien zum dritten Mal in Folge verschoben. Der Grund sei der "weiterhin offene bilaterale Grenzstreit zwischen Slowenien und Kroatien, der einen Fortschritt bei den Beitrittsverhandlungen Kroatiens blockiert hat", teilte ein Sprecher der tschechischen EU-Präsidentschaft in Brüssel mit.
Damit wurde wohl die letzte Hoffnung begraben, dass Kroatien die Gespräche wie geplant noch heuer abschließen kann. Ein kleiner Fortschritt wurde dagegen in den Gesprächen mit dem zweiten Kandidatenland Türkei vermeldet, das kommende Woche ein weiteres Verhhandlungskapitel mit der EU eröffnen dürfte.
Kurz davor war bekanntgeworden, dass Slowenien auch gegen das letzte auf dem Tisch liegende Beitrittskapitel ein Veto eingelegt hatte. Ljubljana blockiert damit bereits 13 der insgesamt 35 Kapitel. Darunter sind neun der 13 bisher noch nicht eröffneten Verhandlungskapitel. Vorige Woche war eine EU-Vermittlungsinitiative im Grenzstreit nach sechs Monaten gescheitert. (apa/red)
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