Massenkarambolage im Vorarlberger
Ambergtunnel: Sechs Fahrzeuge beteiligt
- Auch Rotkreuzwagen war in Unfall verwickelt
- Anzahl der Verletzten zur Zeit noch nicht bekannt

Im Ambergtunnel auf der Rheintalautobahn (A14) bei Feldkirch hat sich ein Unfall mit sechs beteiligten Fahrzeugen ereignet. Nach dem Unfall begaben sich drei Personen zur Abklärung ins Landeskrankenhaus Feldkirch. Der Ambergtunnel war bis gegen 15.40 Uhr zur Bergung der Fahrzeuge gesperrt, der Verkehr wurde von der Autobahn abgeleitet.
Ein 44-jähriger Lkw-Lenker war in Fahrtrichtung Deutschland unterwegs und bemerkte eine stehende Kolonne im Tunnel zu spät. Er fuhr einem Rotkreuz-Fahrzeug auf und schob dieses gegen drei weitere Pkw und anschließend auf die Gegenfahrbahn, wo es gegen einen entgegenkommenden Lkw prallte. Der Patient, der Fahrer und die Beifahrerin des Rotkreuz-Autos begaben sich nach dem Unfall ins Spital.
Wegen Sanierungsarbeiten kann seit 15. Juni nur die Weströhre des Ambergtunnels befahren werden. Pro Fahrtrichtung steht somit nur eine Spur für den Verkehr zur Verfügung. Bereits am Montag war es im Ambergtunnel zu einem Auffahrunfall mit drei Lkw gekommen. Verletzt wurde dabei aber niemand.
Auch Unfall in Bosrucktunnel
Unterdessen kollidierten laut ARBÖ-Informationsdienst im Bosrucktunnel auf der steirischen Phyrnautobahn A9 mehrere Fahrzeuge miteinander. Laut Autobahnpolizei Trieben wurden zwei Personen leicht verletzt. Der Tunnel wurde vorübergehend in beide Fahrtrichtungen gesperrt.
An den beiden Auffahrunfällen waren zwei Lkw, ein Klein-Lkw und ein Pkw beteiligt. Da beide Fahrtrichtungen betroffen waren, wurde der Tunnel für rund zwei Stunden komplett gesperrt, für Pkw wurde eine örtliche Umleitung eingerichtet. (apa/red)
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