Facebook als Wahlkampf-Plattform: Fischer und Pröll im Online-Duell um die Hofburg
- Bundespräsident: Schon zuvor "Präventiv-Konter"
- PLUS: Was sagen Sie zum Frühstart im Wahlkampf?

·NEWS-Umfrage: Ein Drittel schon für Pröll!
Das Bundespräsidenten-
Rennen ist jetzt eröffnet
·"Soll rasch erklären, dass er wieder antritt"
NEWS: Erich Haider über Bundespräsident Fischer
Das früh gestartete Rennen um die Hofburg hat eine neue Dimension erreicht: Auf der Web-Community-Plattform Facebook gibt es bereits ein intensives Duell der Anhänger von Bundespräsident Heinz Fischer und dem möglichen Gegenkandidaten Erwin Pröll. Wie NEWS.at herausgefunden hat, sind beim Amtsinhaber via Facebook-Aufruf bisher schon an die 2.000 Mitglieder registriert. Niederösterreichs Landeshauptmann hingegen muss im Internet noch auf die nötige Unterstützung warten.
Sowohl Erwin Pröll als auch der Bundespräsident halten sich ja bisher bedeckt und tun so, als ob der Wahlkampf um das Amt des Bundespräsidenten noch ewig weit weg wäre. Allerdings gibt es bereits erste Anzeichen, dass es hinter den beiden Pokerfaces sehr wohl schon um die Wurst zu gehen scheint.
Die Krone hat den Startschuss zum Wahlkampf gegeben. NÖ Landeshautpmann Pröll will ihn bis jetzt nicht gehört haben, posiert allerdings in der Öffentlichkeit (wie unlängst auf seiner traditionellen Wachau-Sonnwend-Bootsfahrt) im Dichand-Blatt schmökernd für die Fotografen.
Der amtierende Bundespräsident Fischer versucht die Gelassenheit nach Außen noch zu toppen. Hinter den Kulissen wird allerdings schon fleißig auf Wählerfang gegangen. Und es spitzt sich zu!
Eine Privat(!)-Initiative für Heinz Fischer hat schon vor dem Facebook-Duell Hunderte auch prominente Unterstützer vereint: www.fischeragain.at. Klingt doch irgendwie bekannt, oder? Erst unlängst hat ein berühmter Kandidat in einem Präsidentschaftsrennen mit Online-Strategie gepunktet. Heißt es diesmal: Yes, he can!?
(red)
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