Montag, 22. Juni 2009

"Soko Ost" als neuer Einbrecherschreck:
Spezialeinheit soll Kriminalitätsrate senken

  • Fekter: Ab Juli 200 Polizisten mit Ermittlungen betraut
  • Kräfte werden aus anderen Bundesländern abgezogen

Ab Anfang Juli wird sich im Raum Wien, Niederösterreich sowie im Burgenland eine eigene "Soko Ost" der Bekämpfung der Einbruchskriminalität widmen. 200 Kräfte werden für diesen Zweck zunächst für drei Monate abgestellt, gab Innenministerin Maria Fekter bekannt. Mit 1. Juli wird in der Bundeshauptstadt außerdem ein Verwaltungsvereinfachungs-Paket umgesetzt, das die Beamten entlasten und als Pilotprojekt für andere Bundesländern dienen soll.

Neben einem spürbaren Sicherheitsgewinn für die Bevölkerung hofft Fekter durch die Strategie vor allem auf eine Verbesserung der Aufklärungsquote in Wien. Diese lag in den ersten fünf Monaten im Bereich der Gesamtkriminalität bei 31,1 Prozent, in ganz Österreich bei 39,7 Prozent. Ziel sei es Österreich zum sichersten Land der Welt mit einer hohen Lebensqualität zu machen, betonte die Ministerin.

Staatenübergreifende Arbeit
Die Arbeit der Einheit werde dabei auch vor Staatsgrenzen zu Nachbarländern nicht haltmachen, diesbezüglich gebe es gute Kooperationen. Dies sei wichtig, da im Vergleich zu anderen Bereichen der Anteil ausländischer Kriminalität im Einbruchssegment bei rund 50 gegenüber 28 Prozent liege.

Der Großteil der Soko-Mitarbeiter stammt aus dem Burgenland (90), 60 Kräfte kommen aus Niederösterreich, 20 aus Oberösterreich. In Kärnten und der Steiermark wurden je 15 Beamte der Einheit zugeteilt.

Vereinfachung der Administration
Einer Vereinfachung und Verlagerung von administrativen Tätigkeiten soll in Wien die Situation zusätzlich bessern. Um Verwaltungsarbeit wie Nachreichungen an die Justiz oder Mitteilungen für Versicherungen wird sich ab 1. Juli die Sicherheitsverwaltung kümmern, so Fekter. Weiters wird der Ablaufprozess bei Anzeigen gegen unbekannte Täter an die Staatsanwaltschaft so vereinfacht, dass ein Delikt bei mehreren betroffenen Bezirken nur mehr am Anzeigeort protokolliert wird. 100.000 Eintragungsvorgänge soll so jährlich eingespart werden.

Kritik aus dem Burgenland
Heftige Kritik an Fekters Plan hat die SPÖ Burgenland geübt. Mit 1. Juli würden 90 Polizisten aus dem Burgenland nach Wien dienstzugeteilt, das sei angesichts eines Anstiegs der Kriminalität ein "Anschlag auf die Sicherheit", so Landeshauptmann Hans Niessl. In einem Offenen Brief an die Ressortchefin erklärt Niessl, er sehe in der Maßnahme "eine weitere ernste Bedrohung für die Sicherheitslage im Burgenland und in Österreich." (apa/red)

22.6.2009 14:51
Vasant, 22. 06. '09 21:15
Erschreckend
In unserem "Bau" habens in einem Monat ca. 8 mal
eingebrochen! Und da sagt mir noch einer, dass wir
in unserem Land seit der saudummen Idee der
Grenzöffnung und des EU Wahns sicher leben?

Seit der EU hat die Finanzkrise begonnen, dann die
Armut und Arbeitslosigkeit, jetzt kommt der Hass
dazu, aber wie man sieht in ganz Europa und dem
Rest der Welt und die Leute, die das ganze eingeleitet
haben, sind längst mit Millionen Gagen in Pension und
pfeifen drauf, was sie ausgelöst haben!

Teilweise denkst echt, dass es an der Zeit wäre, dass
der Trottel in Nordkorea seine Bomben zündet, weil
dann würden die Menschen vielleicht erst verstehen
wohin das derzeit führt! Die Erde brennt und fast in
allen Ländern hast Bürgerkriegs ähnliche Zustände!

Das vereinte Europa gibt es nicht!
sidestep, 23. 06. '09 07:09
Re: Erschreckend
Schuld ist nicht die "EU" sondern "Schengen" und die Hereinnahme von Bulgarien und Rumänien gegen jede Regel. Die beiden Länder haben bei weitem die von der EU geforderten Kriterien nicht erfüllt aber Barosso und seine Erfüllungsgehilfen wie z.B. Gusenbauer Molterer und Co haben diese Wahnsinnstat verbrochen. Die Rumänen nehmen tausende moldawische Rumänen nun bei sich auf und statten diese mit rumänischen Pässen aus. Damit werden hundertausende Hungerleider zu Eu-Bürgern und plündern nun ihre "Mitbürger" in der EU (siehe Fekters Handtaschendiebstahl). Kroatien, dass schon viel weiter als Bulgarien und Rumänien ist, wird der Eintritt so schwer wie möglich gemacht und den beiden korrupten Ostbalkanstaaten wird das Tor sperrangelweit geöffnet.
sidestep, 22. 06. '09 20:35
Fekter ist wurst wie es in den Bundesländern zugeht.
Der von vielen als "Schotter-Mizzi" bezeichneten Maria Fekter ist es völlig "wurst", wie es in den Bundesländern zugeht. In Wien gibts die nächsten Wahlen und da muss diese SOKO, mit 200 Beamten aus den Bundesländern, her. Egal ob dir in den Ländern die Ost-Banden deine letzte Unterhose stehlen. Auf der einen Seite sieht man, was die letzten ÖVP-Innministern Strasser, Platter und Fekter an Polizisten eingespart haben. Auf gut wienerisch g´sagt: "Hau die über die Häuser Mizzi, weil mit dir wird alles nur schlechter und lügen tust du auch, dass sich die Balken biegen!" Und nimm den Faymann mit weil der hat auf das Finanzministerium, das Außen- das Innen- und auf andere Ministerein verzichtet und jetzt noch auf den EU-Kommisar. Dem war nur sein Sessel wichtig alles andere war ihm egal.
antikapitalist, 22. 06. '09 18:16
FEKTER PAPPFIGUREN AUFSTELLEN...
...und es traut sich sowieso keiner mehr auf die strasse
wrangler3064, 22. 06. '09 15:40
Zuteilung von Polizisten nach Wien
Niessl müsste als Landeshauptmann eigentlich wissen, dass schon seit Jahren Polizisten aus dem Burgenland nach Wien zugeteilt werden. Insofern mutet sein etwas verspäteter Protest etwas komisch an. Oder ist es parteipolitische Taktik?