Leck im Außentank entdeckt: US-Shuttle
"Endeavour" darf wieder nicht abheben
- Raumfähre soll jetzt erst am 11. Juli ins All starten
- Undichte Stelle wenige Stunden vor Abflug gefunden

Ein Leck am Außentank hält die US-Raumfähre "Endeavour" weiter am Boden fest. Der Start des Shuttle zur Internationalen Raumstation ISS musste erneut abgesagt werden. Das meldet die Raumfahrtbehörde NASA auf ihrer Internetseite. Neuer Starttermin soll der 11. Juli, 13.39 Uhr MESZ, sein.
Techniker in Cape Canaveral hatten das Leck wenige Stunden vor Startbeginn entdeckt, als sie die Raumfähre mit flüssigem Wasserstoff und Sauerstoff betankten. Zunächst war noch versucht worden, den Schaden zu beheben und am geplanten Starttermin festzuhalten. Ursprünglich sollte die "Endeavour" bereits am 13. Juni mit sieben Astronauten an Bord ins All aufbrechen.
Hauptaufgabe während der 16-tägigen Mission soll es sein, eine gut vier Tonnen schwere Logistikplattform am japanischen Raumlabor Kibo anzubringen. Darauf sollen später Instrumente für Experimente im All installiert werden. Insgesamt sind fünf Außeneinsätze der Astronauten vorgesehen. (apa/red)
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