Nächster Milliardär in den USA verhaftet:
Stanford wird Anlegerbetrug vorgeworfen
- 58-jähriger Texaner soll Milliarden erbeutet haben
- Angeklagter stellte sich nach Haftbefehl dem FBI

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Der wegen Milliarden-Betrugs angeklagte texanische Geschäftsmann Allen Stanford ist festgenommen worden. Der 58-jährige Milliardär hat sich im Haus seiner Schwester in Stafford im US-Staat Virginia Agenten der Bundespolizei FBI gestellt. Zuvor sei Haftbefehl gegen ihn erlassen worden.
Ob im Zusammenhang mit dem Haftbefehl neue Anschuldigungen gegen Stanford erhoben wurden, war zunächst unklar. Mit einer Erklärung des Justizbehörden werde demnächst gerechnet, hieß es.
Die US-Börsenaufsicht SEC beschuldigt Stanford bereits in einer Zivilklage, mit einem sogenannten Schneeballsystem weltweit Anleger um acht Milliarden Dollar (5,75 Mrd. Euro) geprellt zu haben. Der schillernde Banker soll Anlegern jahrelang mit vermeintlich sicheren Festgeldanlagen hohe Gewinne versprochen haben. Stattdessen sei dann aber ein großer Teil des Geldes in riskante Immobilienpapiere und Finanzbeteiligungen gesteckt worden. Stanford hatte alle Beschuldigungen zurückgewiesen.
Ein zentraler Stützpunkt von Stanfords Finanzimperiums war die karibische Steueroase Antigua.
(apa/red)
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