Donnerstag, 18. Juni 2009

AUA-Verkauf stimmt Faymann skeptisch:
Ergebnis der EU-Prüfung ist noch ungewiss

  • Faymann: "In Brüssel läuft nicht alles harmonisch ab"
  • Kapitalspritze des Staates könnte zu Problem werden

Bundeskanzler Faymann sieht noch Probleme von Seiten der EU-Kommission bei der Übernahme der AUA durch die Lufthansa: "Ich hoffe dass die Prüfung positiv ausgeht. Ich weiß aber auch, dass es sich aktuell spießt", sagte Faymann. Er werde beim EU-Gipfel in Brüssel Gespräche mit Kommissionspräsident Barroso und Verkehrskommissar Tajani führen, kündigte er an.

"Es gibt in Brüssel sehr heftige Diskussionen, nicht alles läuft harmonisch ab. Es gibt noch große Unterschiede", sagte der Kanzler. Nun gelte es zu beweisen, dass die staatliche Entschuldung für die AUA keine verbotene Beihilfe sei.

Der zuständige EU-Verkehrskommissar Antonio Tajani hatte angekündigt, die laufende EU-Beihilfenprüfung für die 500 Millionen Euro starke staatliche Kapitalspritze an die AUA "noch vor der Sommerpause" abzuschließen und von "nützlichen Gesprächen" mit den österreichischen Behörden gesprochen. Neben der Beihilfe muss die EU-Kommission auch noch grünes Licht für die wettbewerbsrechtlichen Aspekte des Deals geben. Bis zum 1. Juli müssen die EU-Wettbewerbshüter entscheiden, ob sie direkt grünes Licht für die Fusion der beiden Unternehmen geben oder eine vertiefte Prüfung einleiten.

Trauriger Teil des Kapitels
Faymann hofft zwar weiter auf eine rasche Lösung, zeigt sich aber nicht sehr optimistisch. "Ich höre von der AUA, dass sie ihre Argumente vorbringen, aber noch keine positive Antwort der Kommission haben". Die Diskussion ziehe sich länger hin, als er persönlich gedacht habe, so der Kanzler. Er könne auch die Einstellung der Lufthansa nicht abschätzen.

Der Kanzler bekräftigte, dass es sich in der Frage der staatlichen Beihilfe für die Schuldenübernahme spießt. "Das ist überhaupt der traurige Teil des Kapitels", dass bei einem Unternehmen, um überhaupt den Verkauf möglich zu machen, noch ein Teil der Schulden übernommen werden muss".
(apa/red)

18.6.2009 16:36
Vasant, 18. 06. '09 20:51
Kurier Headline!
"Die Staatshilfe für die AUA ist unzulässig", meint der Flyniki-Chef und reicht in Brüssel eine Beschwerde wegen Wettbewerbs- verzerrung ein.

Werte Frau Rudas und werter Herr Lauda ... erklären sie
das bitte den Menschen, die bei der AUA ihren Job verloren
haben, sich aber Jahre lang den Ar+++ aufgerissen haben.

Warum redet keiner über Michaelis und Ötsch, die der
Lufthansa ja praktisch die AUA so aufbereitet haben,
dass diese nun nichts mehr wert ist und verkauft
werden MUSS!

Also bitte nicht über die FPÖ herziehen und vielleicht
wie ein Herr Lugner kandidieren! Mich würde interessieren
welche Hoffnungen sich eine Frau Rudas macht, wenn
man einen Herrn Lauda als Testimonial einsetzt? Image?
Prestige? Anerkennung?

Meine Meinung!
Vasant, 18. 06. '09 19:41
Also mal ehrlich ...
Ein Faymann und die SPÖ verstehen nicht mal, warum sie
so viele Stammwähler und Stimmen verloren haben, also
wie sollen die sich bitte bei so einem schwierigen Thema
wie dem AUA Verkauf auskennen? Lachhaft! Hauptsache
überall den Senf dazu schmieren!

Und das Interview mit Niki Lauda und Frau Rudas ist ja
auch sehr fraglich. Welche Vorteile hat Lauda durch sein
Statement? Und warum sagt Frau Rudas, dass die FPÖ
Hetze keine Arbeitsplätze bringt? Da schafft ja nicht mal
die SPÖ liebe Frau Rudas, also vielleicht mal in der
eigenen Partei ausmisten ... mein Tipp!

Ist Politik nun Mode geworden, dass sich wirklich jeder
aus der Promi Szene nun aufspielt? Und Herr Lauda hat
in Brüssel Beschwerde eingereicht, damit der AUA nicht
geholfen wird! Also bitte nicht über andere herziehen!