Transportchaos beim Confederations Cup: Probleme bei WM-Generalprobe in Südafrika
- Park-and-Ride-System in Johannesburg ungenügend
- Druck der Taxibetreiber wegen Schnellbus-System

·Irak verdarb Südafrika die Party
0:0 beim Auftakt des Confederations Cups
·Spanische Tor-Gala gegen Neuseeland
Europameister kürte sich mit 5:0 zum Favoriten
·Der Turnierplan des Confederations Cups
Die Ergebnisse und die Spieltermine des Turniers
Der Auftakt des Confederations Cups in Südafrika war von Problemen beim Transport der Fans zu und aus dem Johannesburger Ellis-Park-Stadion überlagert. Das Park-and-Ride-System habe nur ungenügend funktioniert, berichtete die Zeitung "The Star". Augenzeugen sprachen von chaotischen Szenen nach dem Spiel Irak gegen Südafrika.
underte Fans seien sich selbst überlassen gewesen. Viele Zuschauer hatten zuvor die von den Medien des Landes einhellig als "spektakulär" gelobte Eröffnungsfeier verpasst, weil sie auf der Fahrt zu einem der Parkplätze im Stau festsaßen.
Der Confed Cup ist der Testlauf für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr, bei dem Schwachstellen fest- und abgestellt werden sollen. "Und es scheint, als ob das Park-and-Ride-System eine davon ist", meinte der "Star".
Druck der Taxibetreiber
In Johannesburg hatten sich die Behörden dem Druck der Taxibetreiber gebeugt und ein weitgehend fertiggestelltes Schnellbus-System nicht für den Einsatz beim Turnier freigegeben. Stattdessen wird der Transport der Fans vom und zum Stadion von Sammelparkplätzen aus mit Bussen und Minibussen abgesichert.
Als spektakulären Vorgeschmack auf die WM 2010 haben Kommentatoren und Funktionäre am Kap die Eröffnungsfeier des Confederations Cup gewertet. "Da ist ein Traum wahr geworden", sagte der Leiter des Nationalen Organisationskomitees (OK), Danny Jordaan, schränkte aber im Rundfunk zugleich ein: "Wir müssen noch einige wenige Dinge nachbessern."
Empörte Fans
Dazu gehört in erster Linie der Transport. Es hagelte empörte Anrufe bei Radiosendern, bei denen sich Fans lautstark über ein chaotisches Park-and-Ride-System mit langen Wartezeiten, rüden Ordnern und schlechter Beschilderung beschwerten.
Auch die vielen leeren Ränge beim zweiten Spiel des Sonntags zwischen Spanien und Neuseeland in Rustenburg ließen bei manchem Beobachter ein Gefühl des Unbehagens aufkommen. Bei einem Spiel mit einigen der besten Kicker der Welt stand die für 42.000 Zuschauer ausgelegte Arena halb leer. Zuvor hatten in Rustenburg bereits ungewöhnlich aufwendige Sicherheitschecks für Stirnrunzeln gesorgt. Im OK wird nun eifrig daran gearbeitet, um halbleere Stadien künftig zu vermeiden.
(apa/red)
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