US-Reporter floh aus Taliban-Gefängnis: Weder Lösegeld noch Gefangenenaustausch
- Hillary Clinton erfreut über Ende seiner Leidenszeit
- Gemeinsam mit afghanischem Kollegen entkommen
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Ethnisch motivierte Konflikte in Pakistan

Nach sieben Monaten in der Gewalt der Taliban ist einem Reporter der "New York Times" die Flucht gelungen. Gemeinsam mit einem afghanischen Kollegen entkam David Rohde über eine Mauer des Gebäudes im pakistanischen Nord-Waziristan, in dem er festgehalten wurde.
Die beiden Journalisten seien dann auf einen pakistanischen Soldaten gestoßen, der sie in ein Armee-Lager in Sicherheit gebracht habe. Am Samstag sei der 41-Jährige dann zum US-Militärstützpunkt im afghanischen Bagram geflogen worden.
Rohde war am 10. November gemeinsam mit seinem afghanischen Kollegen und einem Fahrer außerhalb Kabuls verschleppt worden. Der Fahrer floh nun nicht.
Clinton erfreut
US-Außenministerin Hillary Clinton erklärte, sie freue sich, dass Rohdes Leidenszeit zu Ende sei. Sie danke der pakistanischen und der afghanischen Regierung für deren Hilfe bei der sicheren Rückkehr des Reporters. Zu Einzelheiten äußerte sie sich nicht.
Auch der Chefredakteur der "New York Times", Bill Keller, wollte sich zunächst nicht zu den Umständen der Flucht äußern. Seine Zeitung habe nicht von der Entführung berichtet, um das Leben ihres Mitarbeiters nicht zu gefährden. Keller betonte, dass kein Lösegeld gezahlt worden sei und weder inhaftierte Taliban noch andere Gefangene freigelassen worden seien.
(apa/red)
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