Pensionierungswelle bei Lehrern ab 2012: Hälfte soll bis 2025 in den Ruhestand gehen
- Schmied: Positive Beschäftigungseffekte für Junge
- Versucht den Lehrern Pension attraktiv zu machen

Bildungsministerin Claudia Schmied kündigt eine Pensionierungswelle bei Lehrern an. Sie wolle nun "aktiv werden", um Lehrern die Pension attraktiv zu machen. "Hier muss gehandelt werden. Ab 2012 wird es zu massiven Pensionierungen kommen. Bis 2025 wird dann die Hälfte aller derzeitigen Lehrer in Pension gehen. Das hat natürlich entsprechend positive Beschäftigungseffekte für junge Lehrer", erklärt Schmied.
Ab dem Jahr 2012 solle schrittweise innerhalb von 13 Jahren die Hälfte aller Pädagogen, also rund 60.000, in den Ruhestand geschickt werden. Lehrer würden so auch vor dem Erreichen des 60. Lebensjahres in die Pension verabschiedet. Denkbar sei ein Gleitzeit-Modell. Die Pädagogen könnten frühzeitig gehen, würden aber einen Teil des Gehaltes weiter erhalten, erklärte Schmied der Tageszeitung "Österreich".
Die Ministerin argumentiert, dass das System durch die Biennalsprünge immer teurer werde, je älter die Lehrer werden. "Das erklärt die steigenden Ausgaben. Mit der Lehrergewerkschaft habe ich schon erste Schritte ausverhandelt - Stichwort Zeitkonto und Altersteilzeit." Das geplante neue Dienstrecht für Lehre sollte nach den Vorstellungen Schmieds ab dem Schuljahr 2010/2011 gültig sein. Dabei strebt sich auch sogenannte "All-In-Verträge" an.
(apa/red)
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