Montag, 15. Juni 2009

Nach Guru-Attentat in Wien: Inder schießt
bei Hausdurchsuchung auf Polizeibeamte

  • Polizisten blieben unverletzt. Mann wurde verhaftet
  • Schusswaffen und Messer in Wohnung sichergestellt

Im Zuge der Ermittlungen nach der Schießerei in einem indischen Gebetshaus in Wien sind nun zwei Schüsse auf Cobra-Beamte abgegeben worden. Der 26-jähriger Amrit S. feuerte durch die geschlossene Holztüre seiner Altbau-Wohnung aus einer Glock zwei 9 mm-Kugeln auf die Beamten, die sich für eine von der Staatsanwaltschaft angeordnete Hausdurchsuchung vor dem Appartement im Parterre positionierten. Die Projektile pfiffen zum Glück zwischen den Sondereinsatzkräften durch ein Gangfenster und blieben in einer frei stehenden, unverputzen Mauer im Innenhof stecken.

Die Beamten und auch der Schütze blieben unverletzt, sagte Polizeisprecher Michael Takacs. Die Wohnung im Bezirk Rudolfsheim-Fünfhaus wurde unmittelbar nach der Schussabgabe gestürmt und der alleine anwesende 26-Jährige wurde festgenommen. Die Glock des österreichischen Staatsbürgers indischer Abstammung war ebenso wie eine weitere Schusswaffe registriert, weiters wurden in dem Appartement zahllose Stich- und Hiebwaffen, Munition sowie eine weiter Schusswaffe sichergestellt.

"Hier liegen wir richtig"
Amrit S. gehört laut Polizei so wie jene sechs mutmaßlichen Täter, die unmittelbar nach der Schießerei in dem Gebetshaus festgenommen wurden, der indischen Sikh-Glaubensströmung an. "Warum er geschossen hat, ist derzeit noch unklar", so Takacs. Die Durchsuchung wurde durchgeführt, da man Verbindungen zu den bereits verhafteten Tätern vermutete. "Hier liegen wir offenbar richtig", betonte der Polizeisprecher. Es habe einen Kontakt zu den sechs Verdächtigen gegeben, der genaue Zusammenhang zwischen den Männern müsse noch geklärt werden.

Mehrere Hausdurchsuchungen in Wien
Zeitgleich wurden von Kräften der Wega, der Cobra und AGM-Beamten unter Leitung des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) in verschiedenen Teilen Wiens acht Hausdurchsuchungen und eine freiwillige Nachschau an neun Adressen durchgeführt. Es handelte sich um Orte, bei denen eine Verbindung zu den sechs bereits Inhaftierten festgestellt wurde, darunter auch die Wohnorte der Verdächtigen. Bis auf die Hausdurchsuchung in Rudolfsheim gab es laut Polizei bei keiner anderen Gegenwehr. Ziel der koordinierten Aktion war es, weitere Beweise gegen die mutmaßlichen Täter zu erlangen, erklärte Takacs. Sichergestellt wurden in den durchsuchten Wohnungen unter anderem mehrere Waffen, Details werden erst nach einer genauen Analyse der Gegenstände bekanntgegeben.

Fest steht jedenfalls, dass eines der Fahrzeuge der mutmaßlichen Täter gefunden wurde - ein roter Nissan Almera. Mehrere Spuren, die auf mindestens drei der bereits verhafteten Täter hinweisen, wurden in dem Wagen nachgewiesen. Das Auto war in der Nähe des Gebetshauses geparkt. Auch die Wohnung von Amrit S. befindet sich nur wenige Gassen von dem indischen Ravi Dass-Tempel entfernt.

Auftrag für Mord?
Einer der kurz nach der Tat festgenommenen Inder wurde am 5. Juni mangels Tatverdacht vorübergehend enthaftet, dann wurde über den 33-Jährigen erneut die U-Haft verhängt. In der Zeit dazwischen befand sich der Verdächtige in Schubhaft. Die Beweislage gegen den Mann hat sich laut Polizei durch die Fortführungen der Erhebungen erhärtet. Über das Motiv der Bluttat gebe es nach wie vor keine gesicherten Aufschlüsse. Dass möglicherweise ein Mordauftrag vorgelegen habe, könne man nicht bestätigen, betonte Takacs. "Wir schließen gar nichts aus." Der Haupttäter, der auf die Prediger geschossen haben soll, befindet sich in einem Wiener Spital im künstlichen Tiefschlaf. Einer der Gebetshausbesucher dürfte ihm im Tumult mit der eigenen Waffe einen Kopfschuss zugefügt haben.

Am 24. Mai war während einer Predigt in einem Ravi Dass-Gebetshaus in der Pelzgasse in Rudolfsheim-Fünfhaus der in seiner Heimat bekannte indische Prediger Sant Rama Anand (Nand) getötet worden. Der ebenfalls aus Indien angereiste Führer der Glaubensströmung Sant Niranjan Dass wurde durch zwei Schüsse lebensgefährlich verletzt, zehn weitere Anwesende - darunter vor allem die mutmaßlichen Täter - erlitten ebenfalls Verletzungen. Der Prediger Dass konnte das Spital am 3. Juni verlassen, er kehrte am selben Tag gemeinsam mit dem Leichnam von Anand zurück nach Indien.

(apa/red)

15.6.2009 18:11
Vasant, 15. 06. '09 22:32
Ich frag mich echt ...
wer prüft bitte, welche Leute in unser Land kommen? Wie
können die hier überleben ohne Arbeit? Hier führt er sich
auf, aber wenns den wirklich abschieben, dann wird er in
Indien ganz klein sein, denn dort machens ihn flach!

Frau Fekter also jetzt sollte man echt langsam die Härte
haben und Verbrecher SCHNELL abschieben und ihnen
ewiges Einreiseverbot verhängen. Bei Zuwiderhandeln
so lange einsperren bis die in der Zelle draufgehen!

Wenn das so weitergeht, dann haben wir in 10 Jahren
einen Bürger- und Religionskrieg in Österreich, dass
man sich noch wundern wird. Frankreich hat uns schon
gezeigt, was falsche Integration und zu milde Strafen
in der Bevölkerung ausgelöst haben.

Verbrecher sofort abschieben ohne lange zu warten!

Meine Meinung!
sidestep, 15. 06. '09 20:09
Ein indischer Österreicher
Es gibt keinen "indischen Österreicher". Dieses Gesindel gehört samt der Glock - Pistole abgeschoben. Aber nur deshalb, dass er sich dann in Indien mit dieser Pistole selbst die Kugel geben kann. Wo kommen wir denn da hin, wenn so ein Ausländergesindel auf österreichische Polizeibeamte schießt. Weg mit diesem Gesindel das von Gutmenschen wie den Grünen, der SPÖ und wie sie alle heißen nach Österreich geholt worden ist und zu "Österreichern" gemacht worden ist. Hat ein Gutmensch noch etwas zu sagen hier. Bitte nicht, sonst lernt er mich nämlich kennen Frau Piszeck-Glawischnig, Herr Faymann und wie ihr alle heißt. Es lebe H.C. STRACHE und die FPÖ!!!!