Hunde reagieren auf ungleiche Behandlung: Hunde in verschiedenen Situationen getestet
- Studie: Gar keine Belohung ist nicht so tragisch
- Einer ja, der andere nein - das gibt massiven Streit

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·Hunde reagieren auf
ungleiche Behandlung
Hunde in verschiedenen Situationen getestet
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Hunde reagieren auf ungleiche Behandlung! Das fand Kognitionsforscherin Friederike Range an der Universität Wien in ihrem Forschungsprojekt: Inwiefern Hunde bei gleicher Leistung aber unterschiedlicher Belohnung reagieren heraus.
In mehreren Versuchen wurden zwei Hunde in verschiedenen Situationen getestet. In einem Fall waren die beiden Tiere gemeinsam im selben Raum und wurden Beide für die Ausführung dergleichen Aufgabe Pfötchen geben mit Futter belohnt. Beide Hunde gaben brav die Pfote. Beim nächsten Versuch wurde nur einer der beiden Hunde für die Aufgabenausführung mit Futter belohnt, der andere ging leer aus. In diesem Fall verweigerte der nicht-belohnte Hund die Ausführung und wollte aufgrund der unfairen Behandlung nicht mehr kooperieren. Um zu beweisen, dass sich die ausbleibende Ausführung des nicht-belohnten Hundes auch wirklich auf die unfaire Behandlung bezog, wurde ein weiterer Kontrollversuch ausgeführt.
Dabei war einer der beiden Hunde alleine im Zimmer und wurde für das Pfötchen geben nicht mit Futter belohnt. Dieser führte die Aufgabe problemlos ohne Futterbelohnung aus. Dadurch konnte gezeigt werden, dass eine Verweigerung der Aufgabenausführung unabhängig von einer allgemeinen Frustration durch ausbleibende Futterbelohnung ist. Die Tiere nehmen es einem grundsätzlich nicht übel, wenn sie nicht mit Futter belohnt werden, wird aber einer mit Futter belohnt und der andere nicht, wird Letzterer streiken. Hunde reagieren daher nachgewiesen auf ungleiche Belohnung.
Isabel Finsterwalder
Quelle: Universität Wien, Friederike Range
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