Mittwoch, 10. Juni 2009

Innovativ! Beginn einer neuen Pillen-Ära: Die neue Pille mit natürlicherem Wirkstoff

  • NEWS: Gut verträgliches Präparat mit Zusatznutzen
  • Einnahmeschema auf den Zyklus der Frau angepasst

Vor knapp 50 Jahren stiftete sie eine Medizinrevolution an: Die "Pille" - Synonym für moderne Empfängnisverhütung - hat die Gesellschaft im 20. Jahrhundert laut Einschätzung von 200 führenden Historikern stärker verändert als Einsteins Relativitätstheorie, die Musik der Beatles und sogar die Macht von Computer bzw. Internet.

Seit den 1970er-Jahren ist die "Antibabypille" für Millionen von Frauen ganz selbstverständlich das Verhütungsmittel ihrer Wahl. Auch in Österreich, wo vier von zehn Frauen im gebärfähigen Alter zum kleinen, runden Hormonpräparat greifen.

Pille mit Zusatznutzen
Doch die Anforderungen an die Pille haben sich mit der Zeit gewandelt. "Heute muss sie nicht nur möglichst keine Nebenwirkungen haben, sondern auch Zusatznutzen erfüllen", weiß Sepp Leodolter, Leiter der gynäkologischen Abteilung an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde am Wiener AKH.

So belegen Umfragen, dass sich die Frau von heute eine Pille wünscht, die nicht nur gut verträglich ist, sondern vor allem auch unangenehme Zyklus-Begleiterscheinungen wie starke Menstruation und Regelschmerzen lindert sowie zusätzlich etwa eine positive Wirkung auf Haut und Haare aufweist. Erreicht wird das durch immer niedrigere Hormondosierungen.

Die Pille 'neu'
Jetzt wird ein neues Kapitel in Sachen Pille aufgeschlagen - mit einem innovativen Kombinationspräparat, das eine "natürlichere" Verhütung verspricht. Denn die neue Pille beinhaltet erstmals das, woran Forscher bereits seit den 1970er-Jahren getüftelt haben: ein dem Vorbild der Natur nachgebautes Östradiol, das die Verträglichkeit der Pille weiter erhöhen soll.

Waren sämtliche bisherigen Versuche in diese Richtung zu wenig zyklusstabil (Folge: Durchbruch- und Schmierblutungen), so enthält die neue Pille als erste das im Prinzip gleiche Östrogen, das im Körper der Frau bereits in natürlicher Weise vorkommt. Als Östrogen-Komponente dient nämlich nicht das synthetische Ethinylöstradiol, sondern das naturidente Östradiol (Estradiol).

Innovatives Einnahmeschema
Innovativ bei dieser in Österreich bereits erhältlichen Produktneuheit ist auch das vierphasige Dosierungsschema, das in aufwendigen Studien dem natürlichen 28-Tage-Zyklus der Frau angepasst wurde. Im Vergleich zu Verhütungspillen mit konventionellem Einnahmeschema mit 21/7 Tagen ist bei dem neuen Präparat jene Phase, in der hormonhaltige Pillen eingenommen werden, länger (26 Tage) und die hormonfreie Phase kürzer (zwei Tage).

Lesen Sie die ganze Story zur neuen Pille im NEWS 23/09!

10.6.2009 14:38